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MPM Environment Intelligence schätzt Mecalac Teleskoplader

Der AT 900 überzeugt mit Leistung und Wendigkeit bei bester Standsicherheit

Fernseher, Computer, DVD-Player und Handy: Aus Arbeitsleben und Freizeit sind elektronische Geräte nicht mehr wegzudenken. Aber irgendwann einmal hat jedes elektronische Gerät ausgedient und wird verschrottet. Doch für die Mülldeponie sind die ausrangierten Helfer viel zu schade, enthalten sie doch wertvolle Metalle und seltene Erden. In Gittelde im Landkreis Osterode am Harz sorgt die Firma MPM Environment Intelligence KG dafür, dass aus dem Zivilisationsschrott wieder wertvolle Rohstoffe werden. Das Unternehmen recycelt Trägerplatten, wie sie etwa für elektronische Schaltungen verwendet werden. Gegründet wurde der Betrieb 1994 als Teilbereich eines örtlichen Leiterplattenherstellers, zehn Jahre später firmierte es als eigenständiges Unternehmen. Während der Mutterkonzern 2009 schließen musste, weil sich Leiterplatten billiger in Fernost herstellen lassen als am Harz, laufen die Geschäfte heute für die einstige Tochtergesellschaft gut; 40 Mitarbeiter arbeiten für den Betrieb.

Denn Elektronikmüll gibt es immer. Die „Rohstoffe“ für MPM – Produktionsabfälle und Fehl- Chargen aus der Leiterplattenfertigung – werden aus ganz Europa nach Gittelde geliefert, dort geschreddert und die enthaltenen Wertstoffe anschließend heraussortiert. Es ist vor allem das darin enthaltene Kupfer, das zurückgewonnen werden soll. Ergänzend dazu werden in Gittelde auch Leiterplatten wiederverwertet, die bereits ein Vorleben hatten: Spezielle Zerlegebetriebe nehmen beispielsweise alte Fernseher und Computer auseinander, entfernen die enthaltenen Schadstoffe und liefern die Leiterplatten an MPM.

Das Gelände von MPM ist beengt, das in den vergangenen 20 Jahren erfolgte Betriebswachstum spiegelt sich in der verschachtelten Anordnung der Gebäude wider. „Um dort Lkw mit Rohware entgegenzunehmen, Material umzuschlagen und schließlich die herausselektierten Rohstoffe wieder zu verladen, brauchen wir kleine, wendige und trotzdem leistungsstarke Ladesysteme“, sagt Produktionsleiter Martin Töpperwien. MPM setzt daher seit Sommer 2014 auf Technik von Mecalac, betreut von der Kiesel GmbH. Zwei Teleskoplader AT 900 verrichten seitdem ihren Dienst, sie sind im 3-Schicht-Betrieb des Unternehmens nahezu pausenlos im Einsatz und werden dabei nicht geschont: „Bei rund 80 Prozent der Einsätze müssen die Fahrzeuge leisten, was sie maximal können“, sagt Töpperwien.

Die Lader nehmen das von den Lkw angelieferte Material entgegen – rund 80 Prozent kommt als lose Ware auf den Hof - und schieben es in die entsprechenden Lagerbunker, sie schlagen innerhalb des Betriebes das Material um, füllen dieses beispielsweise in die Schredder- und Siebanlagen, verladen schließlich die daraus gewonnenen Rohstoffe wieder per Big-Bags oder Paletten auf Lkw. Einer der beiden AT wird überwiegend von Mitarbeiter Udo Naumann gefahren: „Die Güter, die wir verladen, haben oftmals ein hohes Gewicht, gefüllte Kupferkisten wiegen rund 1,1 Tonnen. Daher ist eine große Standfestigkeit wichtig – und die hat der AT 900.“ Für das Befüllen von Lkw sei zudem eine große Ladehöhe wichtig. Der AT 900 spiele dort mit seiner Panoramakabine, einer Überladehöhe von maximal 4,67 Meter, dem Teleskoparm mit ZPLUS-Kinematik sowie einer Kipplast von 3470 Kilogramm seine Vorteile voll aus. Auch die Motorisierung mit 75 PS passe gut für die Maschine. „Mir ist außerdem wichtig, dass das Fahrzeug vierradgelenkt ist“, so Naumann. Alle Schmiernippel seien gut erreichbar, die Wartung sei kein Problem. Für ihn ist der AT 900 zu einem verlässlichen Partner im täglichen Einsatz bei MPM geworden.

FIRMENINFO

MECALAC Baumaschinen GmbH

Am Friedrichsbrunnen 2
24782 Büdelsdorf

Telefon: +49 (0)4331/351-319
Telefax: +49 (0)4331/351-470

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