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MAN investiert 100 Millionen Euro in Steyr

STEYR. Um die Fertigungskapazitäten zu erhöhen, steckt der Münchner Lkw-Bauer MAN Nutzfahrzeuge bis 2012 insgesamt 100 Millionen Euro ins Werk Steyr. Zudem gibt es für die 3000 Mitarbeiter eine fünfjährige Beschäftigungsgarantie.

Laut einer mit dem Betriebsrat ausgehandelten und vom Aufsichtsrat genehmigten Vereinbarung werden betriebsbedingte Kündigungen bis Ende September 2012 ausgeschlossen, im Gegenzug sind jedoch innerbetriebliche Flexibilisierungen und Ablaufverbesserungen im Rahmen der bestehenden kollektivvertraglichen Möglichkeiten geplant.

30.000 Lkw im Jahr

Laut MAN Österreich-Vorstandschef Bruno Krainz soll die Belegschaft damit abgesichert werden. Es gehe in der nächsten Zeit vor allem darum, den geplanten massiven Ausbau der Produktion am Standort gut zu bewältigen.

Statt der derzeit rund 23.000 Lkw und 31.000 Fahrerhäuser pro Jahr sollen schon bald 30.000 Lkw und 50.000 Fahrerhäuser in Steyr gebaut werden, worüber die OÖN bereits berichteten.

"Um dieses Ziel zu erreichen beabsichtigen wir außerdem, im Zeitraum bis 2012 fast 100 Millionen Euro in die Fertigungsanlagen im Werk zu investieren. Zwangsläufig wird es dabei auch zu strukturellen Veränderungen kommen. Mit unserer Beschäftigungsgarantie geben wir unseren Mitarbeitern Sicherheit für die Zukunft", sagte Krainz.

Im Rahmen der künftigen Produktionsschwerpunkte innerhalb der MAN Nutzfahrzeuggruppe soll sich der Standort Steyr künftig noch stärker auf zwei Hauptaufgaben konzentrieren: Einerseits die Funktion als Entwicklungs- und Produktionszentrum für sämtliche leichten und mittleren MAN-Lkw.

Zweites großes Standbein

Andererseits soll das Werk in Steyr mit der gleich großen Fertigungskapazität von 250 Fahrerhäusern pro Tag wie im MAN-Mutterwerk München zum zweiten großen Standbein der Firma für die Fertigung dieser Fahrzeugbestandteile werden.

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