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Lubbe Lisse wirbt mit Blumenspektakel

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Verwildernde Blumenzwiebeln, auch Exoten genannt, kommen jedes Jahr wieder. Es handelt sich hierbei um winterharte Blumenzwiebeln, die sich selbst erhalten und vermehren. Lubbe Lisse verweist hierzu auf das Laub, welches erst dann entfernt werden darf, wenn es vollständig vertrocknet und gelb geworden ist, was etwa 6 bis 8 Wochen nach der letzten Blüte der Fall sei. Die Blüte für das nächste Jahr werde durch Photosynthese über das Blatt entwickelt, wobei ein grünes Blatt bedeute, dass dieser Prozess gerade abläuft. Ist das Blatt braun, so sei der Prozess abgeschlossen und die Blüte für das nächste Jahr habe sich gebildet. Zu den bekanntesten Blumenzwiebeln zum Verwildern zählen Narzissen, Krokusse und Chionodoxa. Bei den Mischungen des Herstellers gebe es noch viele andere Arten, mit denen für ein jährlich wiederkehrendes Blumenspektakel gesorgt werden könne, geht im Weiteren aus der Mitteilung hervor.

Geschichte der Stinzenpflanzen

Einige verwildernde Blumenzwiebeln werden auch Stinzenpflanzen genannt. Diese heimischen Frühlingsblüher kamen in den vergangenen Jahrhunderten in unsere Gebiete. Sie wurden oft bei Landsitzen oder Herrenhäusern angepflanzt und verwilderten dort. Das Wort Stinzen (auch: Stinsen) wird von Stins abgeleitet, dem friesischen Wort für Steinhaus. In solchen „Stinsen“ zu wohnen war in vergangenen Zeiten vor allem adligen oder wohlhabenden Familien vorbehalten, wohingegen das bürgerliche Volk in den einfachen Holzhäusern lebte. Mit den Jahren verschwanden die Steinhäuser, die Stinzenpflanzen überlebten jedoch auch ohne menschliches Zutun.

Besonders wirkungsvoll seien diese robusten Zwiebelpflanzen bei der natürlichen Bepflanzung von heimischen Sträuchern, auf dem Friedhof, im Naturlehrgarten oder im Park. Für verschiedene Kombinationen eignen sich auch die seit Jahrhunderten eingebürgerten Zwiebelgewächse. Vorteile von verwildernden Blumenzwiebeln bzw. Stinzenpflanzen seien der geringe Pflegeaufwand, die Selbstvermehrung, die nachhaltige Investition sowie eine geringe Anforderung an den Boden. Zudem dienen sie vielen Insekten als Nahrungsquelle.

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