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Lehnhoff investiert in hochmoderne Lehrwerkstatt

Hightech zum Anfassen

„An solch neuen Maschinen zu arbeiten ist schon cool und nicht selbstverständlich“, sagt Sven Pedersen, Auszubildender zum Industriemechaniker im zweiten Lehrjahr begeistert. Er ist einer von sechs Jugendlichen, die in der Lehrwerkstatt von Lehnhoff ausgebildet werden. Für sie wurde extra eine Insel – die Lehrwerkstatt – mitten in der Produktionshalle geschaffen. „Bei uns sind die Lehrlinge in den Arbeitsalltag integriert, nicht isoliert“, so Rudolf Beck, Abteilungsleiter der mechanischen Fertigung bei Lehnhoff.

Integriert heißt bei Lehnhoff nicht nur, dass die Jugendlichen, die zum Industriemechaniker oder zum Mechaniker für Baumaschinentechnik ausgebildet werden, einen Platz mitten im Geschehen haben, sondern auch, dass sie wichtige Arbeitsschritte bei der Produktion übernehmen: „Die Auszubildenden fertigen Einzelstücke an, machen Vorrichtungsbau und Prototypenbau“, so Beck. Steve Erdrich, Projektleiter für Produktionssysteme, ergänzt: „Sie sind ein wichtiger Teil der Produktionskette und nicht mehr wegzudenken.“

Stolze 300.000 Euro hat das Unternehmen in die Hand genommen, um zu Beginn des Lehrjahres im September 2013 die Lehrwerkstatt mit hochpräzisen und modernen Maschinen auszustatten: Eine CNC-Fräse, ein CNC-Drehautomat, eine konventionelle Drehmaschine, eine konventionelle Fräsmaschine und eine Ständerbohrmaschine sind nun tägliche Begleiter der Auszubildenden.

Peter Schneider steht an der nagelneuen CNC-Fräse und erklärt begeistert die neue Maschine. Er arbeitet seit 1999 bei Lehnhoff und ist Ausbilder der Lehrwerkstatt. Seine Aufgabe ist die Ausbildung der Jugendlichen zu Industriemechanikern und zum Mechaniker für Baumaschinentechnik. Er bringt ihnen das technische Know-how bei, das heißt wie bedient man welche Maschine richtig, wie zerspant man fachgerecht und wie programmiert man eine CNC-Fräse. Doch seine Aufgabe ist nicht nur das Erklären. „Ich bin Richtungsweiser, Ratgeber und Unterstützer“, erzählt Schneider stolz.

Auf die Frage, warum die Firma Lehnhoff so einen enormen Aufwand betreibt, antwortet Erdrich sachlich: „In Zeiten, in denen über Fachkräftemangel geklagt wird, sollte man nicht zuschauen. Wir bilden aus, um Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu sichern und setzen deshalb dort an, wo eigentlich alle ansetzen sollten, bei der Ausbildung der Jugendlichen zu qualifizierten Fachkräften.“

Die Stimmung ist super und dazu trägt nicht nur die gute Ausbildung, die Unterstützung, die Harmonie unter den Jugendlichen und die Aussicht auf eine Weiterbeschäftigung im Betrieb bei: „Ich bin mir sicher, dass ich mich nach der Ausbildung weiterqualifizieren möchte“, sagt Kai Bätzler, Auszubildender zum Industriemechaniker im dritten Lehrjahr überzeugt. Anil Düzgün, Auszubildender zum Mechaniker für Baumaschinentechnik im dritten Lehrjahr ergänzt: „Wenn man sich weiterbilden möchte, dann bekommt man zahlreiche Möglichkeiten.“

Bei Lehnhoff hat die Ausbildung von Jugendlichen bereits seit mehr als fünfzig Jahren Tradition. Daher legt das Unternehmen bereits bei der Auswahl der Bewerber vor allem Wert auf technisches Verständnis, Motivation und Engagement sowie die schulischen Leistungen in Mathematik.

Einmal Lehnhoff, immer Lehnhoff? Nicht alle Absolventen bleiben, aber die meisten verbringen mehrere Jahre im Unternehmen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Verkaufsleiter Herbert Velten ist dem Unternehmen seit seiner Ausbildung treu geblieben und das sind mittlerweile schon fünfzig Jahre. Im April 2014 verabschiedet er sich in seinen wohlverdienten Ruhestand.

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