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Kreis Borken: Team des Interkommunalen Bauhofs ist für den Wintereinbruch gerüstet

Für den Wintereinbruch bestens gerüstet ist das „Winterteam“ des Interkommunalen Bauhofes in Nordvelen. „Der Bauhof ist entsprechend eingerichtet und alle Fahrzeuge sind startklar für den Einsatz auf glatten oder verschneiten Straßen“, erklärt Bauhofleiter Ralf Jürgens. Nach dem vergangenen Rekordwinter, in dem das Streusalz allerorten knapp wurde, hat der Kreis durch die Renovierung seiner Salzhalle in Borken-Gemen seine Kapazitäten noch einmal ausgebaut und schon vor Wintereinbruch mehr Streusalz eingekauft als in den vergangenen Jahren.

Das Team des Interkommunalen Bauhofes, hier Leiter Ralf Jürgens (l.) und Hermann Brinkhaus vor einem der Salzsilos, hat alle nötigen Vorbereitungen für den Winterdienst getroffen.
Das Team des Interkommunalen Bauhofes, hier Leiter Ralf Jürgens (l.) und Hermann Brinkhaus vor einem der Salzsilos, hat alle nötigen Vorbereitungen für den Winterdienst getroffen.

In Borken-Gemen können jetzt bis zu 500 Tonnen Streusalz gelagert werden, bisher waren es lediglich 300 Tonnen. Platz für weitere 50 Tonnen ist in einem Salzsilo in Heek. Im Interkommunalen Bauhof in Velen stehen Lagermöglichkeiten für weitere 250 Tonnen Streusalz sowie 30.000 Liter Salzsole bereit. Diese sorgt dafür, dass das Salz auf der Straße kleben bleibt. 550 Tonnen wurden bereits geliefert, 250 Tonnen werden noch in der nächsten Woche erwartet. „Die Zulieferer haben uns zudem versichert, dass sie in diesem Jahr die Lieferfristen von 48 Stunden einhalten können“, so Jürgens.

Die Mitarbeiter von Kreis Borken und Stadt Gescher, die bei Zeichen von Glätte sofort zum Streuen ausrücken, können auf einen schlagkräftigen Fuhrpark setzen. Zehn Lkw, Unimogs und Geräteträger sowie fünf Schmalspurtraktoren, die vor allem zum Räumen von Radwegen und Bushaltestellen zum Einsatz kommen, stehen zur Verfügung. Darunter ist auch ein neues Schmalspurfahrzeug. „Damit können wir jetzt in einer Schicht 75 Kilometer Radwege räumen, mit den bisherigen Fahrzeugen waren nur 40 Kilometer drin“, erläutert Ralf Jürgens.

46 Kolleginnen und Kollegen gehören zur Mannschaft des Interkommunalen Bauhofs, beim Streueinsatz sind 17 Mitarbeiter unterwegs, plus Einsatzleitung im Bauhof. Während der kalten Jahreszeit hat das Team ein strammes Pensum zu absolvieren. Die Mitarbeiter sind für 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 250 Kilometer Radwege zuständig. Hinzu kommen Zuwegungen und Parkplätze der kreiseigenen Gebäude. Etwa drei Stunden braucht das Team, um alle Strecken zu streuen.

Quelle: Kreis Borken

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