Kommunen

kommunal mobil: Beteiligungsprozesse - unterschätztes Potenzial in der Verkehrsplanung

Terminhinweis: Gemeinsame Fachtagung des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik unter Mitwirkung des Deutschen Städtetages

am 26. und 27. September 2013 in Dessau-Roßlau

Der Aufbau eines nachhaltigen Stadtverkehrssystems braucht die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Aber auch Projekte, die der umweltfreundlichen Mobilität dienen, lösen häufig Kontroversen aus. Beteiligungsprozesse sollen den Rückhalt von Verkehrsprojekten in der Bevölkerung verbessern und gleichzeitig auch das dort vorhandene Wissen in die Planung einbringen. Dabei soll die Einbeziehung der Öffentlichkeit bereits in einer frühen Phase erfolgen.
Die Tagung "kommunal mobil" soll gute Beispiele vorstellen und Raum zur Diskussion geben.

Bürgerbeteiligung: Rechtliche Pflichten und gesellschaftliche Erwartungen
In letzter Zeit hat sich das Interesse an den Verfahren zur Bürgerbeteiligung verstärkt. Der erste Themenblock der Veranstaltung legt den rechtlichen Rahmen für Bürgerbeteiligung bei kommunalen Verkehrsprojekten dar und beleuchtet die heutigen gesellschaftlichen Erwartungen. Er zeigt, wo bei den gegenwärtigen Verfahren der Bürgerbeteiligung Defizite liegen, welche Handlungskonzepte es für eine umfassendere Bürgerbeteiligung gibt und wie ihre Ergebnisse berücksichtigt werden können.

Bürgerbeteiligung bei kommunalen Verkehrsprojekten - State of the Art in Theorie und Praxis
Bürgerbeteiligung wird in den Kommunen umgesetzt. Teilweise werden bereits heute deutlich über das gesetzlich geforderte Niveau hinausgehende Formen der Bürgerbeteiligung realisiert. In diesem Themenblock soll nicht nur ein Einblick in gute kommunale Praxis gegeben, sondern auch der Stand des Wissens vorgestellt werden. Dabei soll auch die Frage beantwortet werden, inwieweit Bürgerbeteiligung eine Ressource für die Verkehrsplanung darstellen kann

Partizipation von Anfang an: Bürgerbeteiligung in der Verkehrsentwicklungsplanung
Der Verkehrsentwicklungsplan ist ein strategisches Instrument. Dort werden in einer mittel- bis langfristigen Perspektive Aussagen zur Entwicklungsrichtung des Verkehrs in einer Kommune getroffen. Vor diesem Hintergrund ist eine Bürgerbeteiligung in der Verkehrsentwicklungsplanung von besonderer Bedeutung, weil in diesem frühen Planungsstadium noch vieles offen ist. Gerade ein Verkehrsentwicklungsplan, dessen Entstehungsprozess durch eine breite Bürgerbeteiligung getragen wurde, hat für politische Entscheidungsträger eine hohe Legitimität.
 
Internet, E-Partizipation und Social Media - Potenziale neuer Medien und Kommunikationspraxis
Dass Bürgerbeteiligung nicht mehr ohne das Internet auskommt, ist klar. Aber welche Rolle spielt die Interaktion über die neuen Medien für die Bürgerbeteiligung? Welche Empfänger lassen sich durch den Einsatz neuer Medien besser oder überhaupt erreichen? Diesen Fragen stellt sich der abschließende Themenblock der Veranstaltung.
  
Leitung:  
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Deutsches Institut für Urbanistik
Uwe Brendle, Umweltbundesamt

Teilnehmerkreis:

Kommunalpolitiker, Verwaltungschefs, Ratsmitglieder, Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung und Finanzen, Wissenschaft und interessierte Öffentlichkeit

Veranstalter:

Umweltbundesamt (UBA)
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Deutscher Städtetag (DST)

Veranstaltungsort:
Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)

Weitere Informationen:

www.difu.de/veranstaltungen/2013-09-26/kommunal-mobil-beteiligungsprozesse-unterschaetztes.html

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