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Köderschutzboxen von ball-b: weniger Kosten – weniger Aufwand

Die ball-b GmbH & Co KG aus Nürnberg ist, laut eigenen Angaben, der einzige Hersteller, der neben Modellen für den oberirdischen Einsatz auch vernetzte Köderschutzboxen für die Kanalisation anbietet, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Diese seien wichtig, denn Schädlinge wie Ratten übertragen Krankheiten, die für den Menschen gefährlich sind. Deshalb müssen viele Betriebe im Rahmen der jeweiligen Hygienevorschriften nachweisen, dass sie frei von Schädlingen sind. Insbesondere gelte dies für die Nahrungsmittelindustrie, aber auch für viele Unternehmen und Branchen, wie etwa metallverarbeitende Unternehmen.

Rattengift: nicht effektiv

Um zu verhindern, dass beispielsweise in Bäckereien Keime und Krankheitserreger über Ratten in die Backwaren gelangen, müsse bescheinigt werden, dass es keine Ratten vor Ort gebe. Eine sogenannte Barrierebeköderung mit Giftködern rund um das Grundstück des Betriebes sei dabei allerdings nicht zielführend und mitunter sogar verboten. Schließlich wirkten moderne Giftköder erst nach mehreren Tagen, damit Nagetiere keine Rückschlüsse auf die Giftquelle ziehen. Somit könnten selbst Ratten, die die Giftköder konsumiert hätten, in den Betrieb vordringen und dort Keime verbreiten. Hinzu komme außerdem, dass oftmals nicht mit Gift beködert werden dürfe bzw. die Giftköder alle zwei Wochen kontrolliert werden müssten. Da Rodentizide der 2. Generation ausschließlich von geschultem Personal verwendet werden dürften, sei dies mit großem Aufwand und Kosten verbunden.


Automatische Kontrolle

Anstatt auf eine aufwendige, manuelle Befallsüberwachung setzten deshalb immer mehr Unternehmen auf vernetzte Köderschutzboxen. Anbieter wie ball-b, Rentokil und Anticimex bieten entsprechende Lösungen an, die das Monitoring automatisieren. Rattenbesuche würden von den einzelnen Köderschutzboxen direkt registriert und gemeldet. Im Umkehrschluss bedeute dies: Würden keine Besuche registriert, gelte das als Nachweis, dass der Betrieb kein Problem mit Ratten habe. Eine Vernetzung der Rattenboxen sei also das beste Mittel, um allen Anforderungen gerecht zu werden und zeitintensive Kontrollen zu verhindern.

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