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Klein aber fein - Fachmesse DiKOM Ost überzeugt durch Qualität

Mit einem guten Ergebnis ist am 14.09.2011 nach zwei Messetagen die DiKOM Ost in Leipzig zu Ende gegangen.

Auf der kleinsten der drei DiKOM Expo Messen hatten sich 790 Besucher bei 66 Ausstellern und in 30 Fachvorträgen über kommunale Fachverfahren und IT-Lösungen informiert. Von den Besuchern wurden insbesondere die inhaltliche Qualität der Fachforen und die Kompetenz der Aussteller gelobt. „Die DiKOM Ost war eine kleine, aber feine Messe, die noch einmal unseren fachlichen Anspruch unterstrichen hat“, erklärt Hans Rosenberger, Projektleiter der DiKOM Expo.

Die Aussteller waren mit der für die Messegröße hohen Besucherzahl und der fachlichen Qualität der Besucher zufrieden. „Bei unserem ersten Messeauftritt hatten wir sehr gute und hohe Resonanz. Zielgerichtetes Fachpublikum hat mit themenbezogenen Detailfragen unseren Messeauftritt genutzt“, betont Peter Gemander, Geschäftsführer der edo GmbH & Co. KG. Auch Dr. Michael Wandersleb, Geschäftsführer der KID Magdeburg GmbH bestätigt: „Wir waren überwältigt von der Vielzahl der werthaltigen Gespräche an unserem Stand. “

Den Erfolg der DiKOM Ost bestätigte auch Katja Günther, Bereichsleiterin Service der brain-SCC GmbH: „Die DiKOM Ost war für uns bisher ein voller Erfolg. Am Stand herrschte reger Betrieb, insbesondere das Interesse an unserer Stadt-App und dem Geofachdatenserver war sehr groß. Das Echo war durchweg positiv, was auch der sehr gut besuchte Vortrag ‘Mobiles Stadtmarketing: Stadt-App für überzeugenden Bürgerservice’ bewies“. 

Vom 13. bis 14. September 2011 hatten nicht nur Besucher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin und Franken den Weg nach Leipzig gefunden „Überrascht haben uns auch die überregionalen Besucher, die lange Anfahrtswege in Kauf genommen haben, um sich zu informieren", erklärt Dr. Robert Lokaiczyk, Geschäftsführer der wer denkt was GmbH. So waren beispielsweise auch Besucher aus Aachen, Essen und Frankfurt am Main zur Messe gekommen, um sich zu informieren.

Nach den ebenfalls erfolgreichen Messen DiKOM Nord in Hannover und DiKOM Süd in Frankfurt war die DiKOM Ost in Leipzig die letzte DiKOM Expo Messe im Jahr 2011. „Unser Konzept ist aufgegangen“, betont Claus Hähnel, Geschäftsführer des Veranstalters H & K Messe GmbH. „Die DiKOM Expo hat sich als zentrale und hochwertige Fachveranstaltung etabliert. Die Messe wird von Besuchern wie Ausstellern angenommen. 2012 werden wir die DiKOM Expo an allen drei Standorten zur Leitmesse für digitale Kommunen ausbauen und weiterentwickeln“, sagt Hähnel weiter.

Fachprogramm hat überzeugt

In 30 Vorträgen konnten sich die Besucher auf der DiKOM Ost über die neusten Entwicklungen in der kommunalen IT informieren. Themenschwerpunkte waren Social Media, Bürgerbeteiligung, Doppik, Dokumentenmanagement, Finanzwesen, GIS, Zutrittskontrolle, eVergabe sowie Steuerung und Verwaltung von Druckern. Alle Vorträge erfreuten sich einer durchgängig hohen Besucherzahl.  

Besonders das Forum Kommune21 zum Thema Social Media war ein Besuchermagnet auf der Messe. Rund 100 Besucher hörten die Keynote des sächsischen Chief Information Officer (CIO) Wilfried Bernhardt am ersten Messetag. Der Staatssekretär im Justizministerium des Freistaats berichtete über Wege zur bürgerorientierten Verwaltung. Andreas Jungherr von der Universität Bamberg erläuterte aus wissenschaftlicher Sicht, wie neue Medien für die Bürgerkommunikation eingesetzt werden können. Es folgte Thorsten Schröder, Pressesprecher der Stadt Moers, mit einem viel diskutierten Praxisbeispiel des Einsatzes von Social-Media-Instrumenten für ein aktives Networking einer Kommune. Renate Mitterhuber, Leiterin E-Government und IT-Strategie der Freien und Hansestadt Hamburg, stellte den Social-Media-Leitfaden der Hamburgischen Verwaltung vor.

Am zweiten Tag eröffnete Rechtsanwalt Jan-Peter Psczolla das Forum Kommune21. Er beantwortete rechtliche Fragen im Zusammenhang mit kommunalen Portalen und Social Media. Der Bonner Fachanwalt mit Schwerpunkt Medien- und Internet-Recht äußerte sich auch zu der aktuellen Diskussion um das soziale Netzwerk Facebook und ließ keinen Zweifel aufkommen, dass insbesondere der Gefällt-mir-Button nicht mit deutschem Datenschutzrecht vereinbar ist. 

Über den Nutzen von Social Media in Kommunen und die technischen Voraussetzungen sprach anschließend Detlef Sander, Vorstand der net-Com AG. Danach referierte Pressesprecher Sven Jürgensen über Erfahrungen der Stadt Osnabrück mit Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit. Den Abschluss des Forums Kommune21 bildete ein Vortrag von Thorsten Dahl. Der Bürgermeister von Schleswig berichtete über Chancen und Risiken einer direkten Kommunikation mit den Bürgern via Weblog. 

Auf dem Forum DMS informierte Ulrich Gerke, Seniorberater der Zöller & Partner GmBH, über Auswahl und Implementierung von Dokumenten Management Systemen (DMS) in der kommunalen Verwaltung. In dem vollbesetzten Forum zeigte sich schnell, dass auf Seiten der Kommunen ein großer Bedarf besteht, häufig fehlt aufgrund der vielen Anbieter und Partnerlösungen jedoch der Überblick für die Auswahl des „richtigen“ Systems. Grundlegend für die vorausschauende Systemauswahl sei es deshalb, die Anforderungen an das DMS klar zu definieren. Zudem müsse der Anpassungs- und Implementierungsaufwand bei der Auswahl mit betrachtet werden. Häufig steckten die Unterschiede zwischen verschiedenen Angeboten im Detail. Hier heiße es, sich genau zu informieren und zu vergleichen. Sonst bestehe das Risiko, dass der Aufwand zur Implementierung das Vielfache der Lizenzkosten beträgt. 

Mehr Informationen zur DiKOM Expo findet man auch auf der Internetseite www.dikom-expo.de sowie auf Twitter und Facebook. Der Termin zur DiKOM Ost 2012 wird in Kürze bekanntgegeben.

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