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Kiesel setzt auf Digitalisierung – auch in der Kommunikation

Außendienst-Teams in digitaler Allianz mit den Kunden

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Neue Konzepte zu Vertrieb und Service entwickelt und erprobt die Kiesel Gruppe, um ihren Kunden und Partnern einen echten Mehrwert bieten zu können. „Wir sind konsequent für unsere Kunden da”, lautet die zentrale Botschaft, „persönlich und auch digital“. Der Bau- und Umschlagmaschinen-Händler mit zwei zentralen Standorten in Baienfurt bei Ravensburg und Stockstadt am Rhein stellt sich den Herausforderungen, die die wegen der Corona-Pandemie am 22. März von Bund und Ländern beschlossenen Kontakteinschränkungen für Gesellschaft und Wirtschaft nach sich ziehen.

Im Dialog per Video-Schaltung

Toni Kiesel, Geschäftsführender Gesellschafter, hat es sich zum Ziel gesetzt, „die Kunden da durch zu bringen“. Doch wie hält man zu diesen den Kontakt, wenn persönliche Begegnungen untersagt sind? Bereits Mitte März begann man bei Kiesel, sich auf diese Situation einzustellen: In Teams konzeptionierten die Kiesel-Mitarbeiter Vertriebs-Trainings, etwa zu Produkt-Neuheiten. Für die Kundenberater im Außendienst zahlt sich dabei aus, dass das Unternehmen bereits vor mehr als einem Jahr Softwarelösungen wie Microsoft 365 einführte, die eine dezentrale Teamarbeit und Kundengespräche – etwa per Video-Konferenz – ermöglichen.

Für Toni Kiesel hat es Vorrang, „eine Balance aus Gesundheitsschutz und wirtschaftlicher Aktivität herzustellen“. Das von ihm gewünschte Gleichgewicht hat das Handelsunternehmen inzwischen erreicht. Jetzt ist es an der Zeit, vorausschauend den Kunden zu unterstützen. Hierzu zählt auch ein Sonder-Finanzierungsprogramm mit sehr attraktiven Konditionen.


Mietgeschäft stark ausgelastet

Die Sicherung der Liquidität auf Kunden- wie auch auf Lieferantenseite hat nach Überzeugung Toni Kiesels höchste Priorität, denn ungeachtet der aktuellen Lage gehen die Geschäfte weiter. Trotz einer spürbaren Investionszurückhaltung zieht die Nachfrage nach Mietmaschinen an. Das zeigt die aktuell hohe Auslastung im Mietgeschäft. Toni Kiesel: „Wir können unseren Kunden damit eine etablierte, flexible Plattform in allen Produktbereichen anbieten und sind ihnen damit ein starker, verlässlicher Partner.” Als ein solcher sichert Kiesel auch die Ersatzteilversorgung. Die Lieferketten sind intakt, deshalb ist das Kiesel-Zentrallager in Stockstadt bei Frankfurt/Main gut bestückt. Der Systempartner hält Komponenten der Hersteller Hitachi, Fuchs, Giant und Bell sowie mehr als 80.000 Verschleißteile für Produkte aller bekannten Hersteller vor. Rund um die Uhr können Interessenten im Kiesel-Webshop das Sortiment einsehen. Weiterhin sind – unter Wahrung aller Hygiene-Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben – die Kiesel-Vertragswerkstätten deutschland- und österreichweit geöffnet. Auch vor Ort helfen Service-Monteure weiter, führen Inspektionen, Wartungen und Reparaturen durch.

Eine Alternative zur Messe

Messeabsagen in Zeiten der Pandemie sind für Kiesel keine Hürde. Das Unternehmen nutzt inzwischen wieder das Coreum in Stockstadt am Rhein vor den Toren von Frankfurt a. M., um Kundengruppen zu begrüßen. Dank der Tatsache, dass das Bundesland Hessen mittlerweile Veranstaltungen bis 100 Personen zulässt. Das Areal ist großräumig, sodass auch Abstands- und Hygieneregeln problemlos eingehalten werden können. Dank des breiten Portfolios des Coreums, mittlerweile sind mehr als 35 Partner am Start, ist auch ein Blick über den Tellerrand und ein direktes Ausprobieren der neuesten Technik hier möglich. „Anstatt auf die großen Messen zu warten, machen wir im Coreum für unsere Gäste quasi individuell auf sie zugeschnittene Mini-Messen“, freut sich Toni Kiesel über die Möglichkeiten vor Ort.

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