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Kersten setzt Wildkraut mit Elektrolanze unter Strom

Eine einzige Behandlung mit der rootwave reicht aus, um das störende Wildkraut bis runter in die Wurzel zu zerstören. Dabei überzeugt die Elektrolanze aber nicht nur durch ihre umweltfreundliche und endgültige Vorgehensweise.

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Wenn im Frühjahr das Unkraut zu sprießen beginnt, rücken Bauhöfen und kommunale Dienstleister mit den verschiedensten Gerätschaften aus, um den störenden Pflanzen Einhalt zu gebieten. Methoden dafür gibt es viele. Während die einen die mechanischen Varianten in Form von Wildkrautbürste und Co. bevorzugen, präferieren andere die thermischen Möglichkeiten. Doch egal ob mit Heißwasser, Schaum, Dampf oder gar mit einer Flamme gegen das Unkraut vorgegangen wird – völlig los wird man es nie. Deshalb setzt die Kersten Arealmaschinen GmbH mit ihrer Elektrolanze rootwave auf eine ganz andere Technik bei der Wildkrautbekämpfung: Mit gezielten Stromstößen wird die Pflanze bis runter zur Wurzel zerstört. Und das bereits nach der ersten Behandlung.

„Bei den anderen thermischen Methoden werden nie alle Bereiche des Wildkrauts erreicht. Sie dringen gerade einmal ein bis zwei Zentimeter in den Boden ein“, weiß Geschäftsführer Bernd Boßmann aus Erfahrung. Völlig anders sieht es da beim Einsatz mit der rootwave aus. Aufgrund der hohen Konzentration an Wasser und Kohlenstoff, sind Pflanzen die perfekten Stromleiter. Die Elektrolanze wird lediglich am oberen Teil der Pflanze angesetzt und schickt von dort aus den Strom durch das Grün. Dieser sucht sich zunächst seinen Weg durch die Pflanze – von den Blättern bis zur Wurzel – bevor er schließlich im Boden erdet. Je nach Wuchshöhe, Stängeldurchmesser und Spannungseinstellung reicht eine Behandlungsdauer zwischen einer und zehn Sekunden. Im Inneren des Unkrauts passiert dabei folgendes: Durch die entstehende Hitze verdampft das Wasser in den Zellen und es kommt zu einem Zerplatzen der Eiweißstrukturen. Auf diese Weise wird mit nur einer Behandlung die gesamte Pflanze zerstört, ohne dass Wurzelreste im Boden zurückbleiben, die ein anschließendes Nachwachsen ermöglichen. „Diese Variante der Unkrautentfernung ist zwar aufwendig, dafür erhält man aber in nur einem Durchgang einen endgültigen Effekt“, nennt Boßmann einen wesentlichen Vorteil der Methode.


Punktgenaue Stromzufuhr

Ein weiterer Pluspunkt der Elektrolanze rootwave ist ihre punktgenaue Einsatzmöglichkeit. Denn mit dieser Stromlösung kann auf einer größeren Fläche allein das Unkraut selektiv bearbeitet werden, ohne dass umliegende Pflanzen in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb eignet sich die rootwave bestens für Einsätze beispielswiese auf Rollrasen, wo nur das Unkraut mit der Elektrolanze „angepiekst“ wird und die Grasnarbe dabei unbeschädigt bleibt. Aber auch für die Entfernung von invasiven Pflanzen wie dem Bärenklau, Japanischen Knöterich, Jakobskreuzkraut oder Ambrosia erweist sich die Elektrolanze von Kersten als perfektes Gerät. Nicht nur weil auch bei diesen Arten der Strom das Unkraut bis in die Wurzel zerstört. Sondern vielmehr auch deshalb, weil hier für den Anwender nicht die Gefahr besteht, z.B. mit dem giftigen Saft des Bärenklaus in Berührung zu kommen, wie es beim Einsatz mit Freischneidern oftmals der Fall ist.

Die Wildkrautbeseitigungseinheit rootwave von Kersten besteht aus einem Stromgenerator, einem Leistungsmodul sowie einer Lanze. Den Stromgenerator betreibt ein 16 PS starker Vanguard-Motor. Bei einer Belastung von 50 Prozent kann mit ihm knapp 6,5 Stunden gearbeitet werden, bei einem Kraftstoffverbrauch von 2,37 l/Std. Durch seine kompakten Maße von 570 x 630 x 840 mm (B x H x L), bei einem Gewicht von 132 kg, lässt sich der Generator ohne Probleme auf den verschiedensten Transportfahrzeugen verbauen. Das Hochspannungs-Leistungsmodul wandelt den 230-V-Strom vom Generator um und führt ihn der Lanze zu. Am Handgriff der Lanze finden sich zwei Hand-Funktionsschalter mit je drei Funktionen mit denen unter anderem die Spannung von drei bis 5 kV bei maximal 1,5 A eingestellt werden kann. Zur Sicherheit ist auch eine Reset-Taste verbaut. Das Ende der Lanze bildet ein Wechselkopf aus Keramik. Hier können zwei verschiedene Lanzenspitzen angebracht werden: eine Elektroden-Einzelspitze oder aber, zur flächigen Bearbeitung, ein Elektroden-T-Stück. Für die Behandlungsrückführung sorgt das Erdungsmodul.

Niedrige Betriebskosten bei hoher Auslastung

Das Arbeiten mit der Elektrolanze rootwave ist dabei völlig ungefährlich. Allein das Tragen von Elektrikerstiefeln wird empfohlen, da beim Entfernen von Wildkraut nie ausgeschlossen werden kann, dass auf den zugewachsenen Flächen irgendwo Metall liegt.
Die Elektrolanze rootwave von Kersten ist somit das optimale Gerät, wenn es darum geht, umweltfreundlich, punktgenau, schnell und endgültig gegen das störende Grün vorzugehen. Daneben erweist sich die Wildkrautbeseitigungseinheit auch als sehr wirtschaftlich: nicht nur aufgrund ihrer niedrigen Betriebskosten, sondern auch wegen der hohen Betriebsauslastung. Denn die rootwave ist auch unmittelbar vor oder nach Regen sowie bei kaltem und windigem Wetter einsetzbar.

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