Top-News Grün-/Flächenpflege

Kersten-Rasenbaumaschinen: drei Schritte in einem Arbeitsgang

Farbenprächtige Blumenwiesen und Bankette voller Insekten, Rasen- und Wiesenflächen auf denen selbst Golfer ihre Freude hätten: Was für zahlreiche Experten in orange derzeit meist auch eine körperliche Herausforderung darstellt, lässt sich mit Rasenbaumaschinen der Kersten Arealmaschinen GmbH von drei auf einen Arbeitsschritt minimieren.

Rasenflächen, blühende Wiesen oder Bankette sowie leuchtend-bunte Hänge an Straßen oder auf Gemeindegrund wollen fachmännisch angelegt sein. Für viele Bauhofmitarbeiter bedeutet die Ansaat im herkömmlichen Sinne, den Boden der aufgebrachten Fläche einzuebnen, danach das Streugut von Hand auszubringen, dann dieses in die Erde einzuharken und letztlich mit der Walze alles zu verdichten. Knochenarbeit also, die insbesondere Mitarbeiter großflächiger Gemeinden an ihre körperlichen Grenzen bringt.

Eine wesentliche Arbeitserleichterung bieten an dieser Stelle die Seedomat-Rasenbaumaschinen von Kersten, die in Arbeitsbreiten von 50, 70 und 100 cm verfügbar sind. Aus der großen Füllkammer (je nach Modell 55, 80 bzw. 110 Liter Fassungsvermögen) wird das jeweilige Saatgut über die technisch modifizierte Mischwalze gleichmäßig auf die aufgebrachte Bodenfläche verteilt (Arbeitsschritt 1), danach über die Igelwalze, deren Arbeitstiefe mechanisch justiert werden kann, in den Boden eingearbeitet (Arbeitsschritt 2) und durch die hintere Andruckwalze – die als Glattwalze, bei der RB 700 und RB 1000 G sogar zweiteilig, mit Abstreifer konzipiert ist – entsprechend verdichtet (Arbeitsschritt 3). „Speziell die Gitterwalze wurde anders aufgebaut. Wir haben außerdem die Rührstäbe vergrößert, damit das Saatgut nicht zu stark entmischt wird“, klärt Kersten-Geschäftsführer Bernd Boßmann auf. Denn, „gleichbleibendes, homogenes Saatgutmischung zu haben“, sei besonders bei der Ansaat von Blühwiesen wichtig.

Bremssenkventil – gleichbleibender Vortrieb trotz Hang

Für gleichmäßigen Vortrieb sorgen bei der RB 500 G sowie bei der RB 700 G jeweils 5,8-PS-Honda-Benzinmotoren. Über satte 8,4 PS verfügt die RB 1000 G. Selbstredend sind die Motoren bei Kersten vibrationsgedämpft verbaut und ermöglichen bei ausgewiesenen Hand-Arm-Vibrationen von unter 2,5 m/s2 ermüdungsfreies Arbeiten. Ein wichtiges Komfortelement ist das von Kersten speziell für Einachser entwickelte sogenannte Bremssenkventil (BSV). Diese Einrichtung steuert die gleichbleibende Geschwindigkeit auf abschüssigem Gelände – ob Auf- oder Abstieg. Denn durch das Eigengewicht des Einachsers könnte sich die eingestellte Fahrgeschwindigkeit mehr oder weniger erhöhen oder auch verringern. Das wiederum führt eventuell zu lästigem Nachjustieren, damit verbunden auch zu unterschiedlichen Ergebnissen der Arealpflegemaßnahme. Der Einbau des BSV wird von den Kersten-Experten daher bei abschüssigem Gelände empfohlen. Optional ist das Freischalten des hydrostatischen Fahrantriebs möglich. Somit lässt sich die Maschine mit Muskelkraft ohne laufenden Verbrenner verschieben.

Über innenliegende Hydromotoren werden die Walzen separat angetrieben (Allwalzenantrieb). Stufenlos lässt sich die Fahrgeschwindigkeit – bis vier Stundenkilometer vor- oder rückwärts – regeln. Ebenfalls stufenlos ist die Geschwindigkeit der Igelwalze justierbar. Vom aufgeräumten, übersichtlichen Bedienpanel aus, lassen sich die Maschinen nach extrem kurzer Einlernphase auch von ungelernten Kräften bedienen. „Unsere Rasenbaumaschinen sind kinderleicht zu bedienen. Die kann ich jemandem hinstellen, der keine Ahnung von Gartenanlagen hat – vorausgesetzt, das richtige Saatgut ist drin“, bringt es Boßmann hemdsärmelig auf den Punkt.


Seedomat von Kersten sticht Rollrasen aus

Letztlich sorgen die Geräte aus Rees am Rhein für extrem rationelles, zügiges und damit wirtschaftliches Anlegen von Rasen- bzw. Blumenflächen – und zwar in einem anstatt in drei Schritten. Auch die Alternative Rollrasen stechen die Rasenbaumaschinen bei größeren Flächen aus. „Da laufen sonst die Kosten weg“, weiß Fachmann Boßmann und ergänzt: „Denn das Auslegen des Rollrasen kommt ja letztlich on top dazu. Zuvor musst du abwalzen, aufrauen bzw. aufharken, dann den Rollrasen auflegen und schließlich drüberwalzen. Es bleibt also immer bei drei Arbeitsgängen.“

Laut Kersten-Chef ist die RB 700 G das „Maß der Dinge“. Aufgrund von bis zu 2.800 m2/h Flächenleistung und durch die kompakte Bauweise sei die Maschine bei zahlreichen GaLaBauern, Kommunen oder deren Dienstleister oftmals die erste Wahl. Hintergrund: „Ich komme mit der RB 700 G auf eine Top-Flächenleistung und bin aber auch in der Lage, durch jedes Törchen zu manövrieren, um in kleineren Gärten zu arbeiten.“ Wohnungsbauunternehmen oder Straßenbauer greifen dagegen häufig zum Flaggschiff RB 1000 G, die mit einer Flächenleistung von bis zu 4.000 m2/h punktet. „Zur RB 500 G, die ebenfalls auf eine Flächenleistung von 2.000 m2/h kommt, deren Saatgutbehälter mit 55 Litern dagegen am kleinsten dimensioniert ist, tendieren GaLaBauer, die in erster Linie kleinere Privatgärten anlegen“, plaudert Kersten-Geschäftsführer Boßmann aus dem Nähkästchen. Sei´s drum: Mit den Rasenbaumaschinen aus Rees gerät jede Grünfläche zum prachtvollen Rasen oder zur farbenprächtigen Blumenwiese.

Nach oben
facebook youtube twitter Instagram LinkedIn