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Kersten Maschinen: Wildkraut geht es an die Wurzel

Wo bislang herkömmliche Methoden versagten, geht die Firma Kersten Maschinen aus Rees neue Wege in Sachen Wildkraut-beseitigung.

Ein immer wiederkehrendes Problem ist das alljährlich aufkommende Wildkraut auf befestigten und unbefestigten Wegen, Plätzen und Straßen. Herkömmliche Methoden, wie abbrennen mit einer Gasflamme oder die Behandlung mit Heißwasser sind sehr unbefriedigend, da die Wildkräuter ja nur oberflächlich abgestorben sind. Das Wurzelwerk ist bei diesen Methoden noch voll erhalten und neue Triebe ergeben nach etwa 3 bis 4 Wochen wieder das gewohnte Bild. Bliebe noch die Behandlung mit Pflanzengift, die ist aber - wie hinlänglich bekannt - verboten.

Die Firma Kersten Maschinen, auch bekannt als Produzent für eine Vielzahl verschiedener Anbaugeräte an Kommunalmaschinen und deshalb auch mit Erfahrung auf diesem Gebiet ausgestattet, ging der Wildkrautbeseitigung auf den Grund. Schon vor einigen Jahren entwickelte der Inhaber, Diplom-Ingenieur Georg Kersten, mit seinem Team hierfür zwei verschiedene in mechanischer Weise funktionierende Aggregate. Durch diese neuen Geräte sollte dem Wildkraut möglichst keine Grundlage mehr geboten werden, zumindest in der Saison, wieder nachzuwachsen. Ein weiterer Aspekt war auch, eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter zu schaffen und mögliche gesundheitliche Probleme, zum Beispiel durch das viele Bücken und Abflämmen abzuwenden.

Grundlage für die von Kersten entwickelte mechanische Beseitigung ist eine Stahlbürste, bestehend aus einer Reihe von Runddrahtzöpfen die wiederum mit einer bestimmten Mischung aus Rund- und Flachdraht bestückt sind. Durch diese Methode wird nicht nur das Wildkraut- sondern auch gleich das Wurzelwerk radikal entfernt. Ein rasches Nachwachsen ist dadurch ausgeschlossen. Für möglichst effizientes Arbeiten entwickelte man hierzu ein Anbausystem, angetrieben durch Trägermaschinen oder Schlepper, da diese in den meisten Fällen ja schon vorhanden sind.

Der Anwender kann wählen, je nach Verwendungszweck, zwischen einem horizontal rotierenden Rundbürstenteller (40-70 cm Durchmesser), der ausschließlich auf befestigten Wegen zum Einsatz kommt und einem Wildkrautentferner (90-150 cm Arbeitsbreite), dessen Funktionsweise über vertikal laufende Winkelmesser oder Stahlzöpfe bestimmt wird. Letzterer findet seine Aktivität auf unbefestigten Wegen, zum Beispiel auf wassergebundenen Decken und Hofflächen mit Schotter oder Kies. Hierbei sorgt eine gleichzeitig mitlaufende Andruckwalze dafür, dass der Untergrund auch nach der Wildkrautentfernung fest und begehbar ist. Für die Multifunktionalität beider Geräte sorgt ein großer Umfang an Adaptern und Zubehör für alle gängigen Trägerfahrzeuge.

Alle Maschinen kann man auf der bevorstehenden GaLaBau in Nürnberg in Halle 9 - Stand 323, besichtigen.

www.kersten-maschinen.de

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