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IPAF Unfalldatenbank verzeichnet 2012 weltweit 31 tödliche Unfälle mit Hubarbeitsbühnen

2012 ereigneten sich nach erster Auswertung der IPAF-Unfalldatenbank weltweit 31 tödliche Unfälle mit Hubarbeitsbühnen.

Die Hauptunfallursachen waren: Sturz aus dem Arbeitskorb (9), Stromschlag (8), Umkippen (6), Einklemmen (4) und mechanische/technische Ursachen (4).

Nahezu die Hälfte der gemeldeten tödlichen Unfälle (16) ereigneten sich mit Teleskop-Hubarbeitsbühnen (Booms - 3b). Elf tödliche Unfälle ereigneten sich mit LKW-Arbeitsbühnen (1b) und drei mit Scherenarbeitsbühnen (3a).

Rund zwei Drittel (20) der Todesfälle ereigneten sich in den USA, dem weltweit größten Einzelmarkt für Höhenzugangstechnik. Drei tödliche Unfälle wurden aus den Niederlanden gemeldet, zwei aus Großbritannien und jeweils einer aus Australien, Kanada, Singapur, Spanien und der Schweiz.

Die vorliegenden Daten basieren auf direkt an IPAF gemachte Unfallmeldungen und Informationen aus verschiedenen Nachrichtenmedien. Die Genauigkeit der Daten kann nicht garantiert werden, doch werden die Angaben in allen erforderlichen Fällen überprüft und die Daten entsprechend aktualisiert.

„Bereits im ersten Jahr liefert das Unfallmeldeprojekt signifikante Ergebnisse und erlaubt es uns, sowohl unsere Schulungsprogramme zu verbessern, als auch unsere Sicherheitskampagnen zielgerichteter zu entwickeln, um diese Branche noch sicherer zu machen“, erklärt IPAF-Geschäftsführer Tim Whiteman. „Weltweit sind über 1,5 Millionen Hubarbeitsbühnen im Einsatz. Selbstverständlich ist jeder Todesfall eine Tragödie, doch bleiben Hubarbeitsbühnen nach wie vor ein sehr sicheres Arbeitsmittel für den Höhenzugang.“

IPAF startete das Unfallmeldeprojekt im Januar 2012, mit dem Ziel, eine umfassende Datenbank bekannter Unfälle zentralisiert und in einem einheitlichen Format zu erstellen. Anhand der gesammelten Daten kann IPAF Analysen durchführen und nach gemeinsamen Tendenzen suchen, um dann konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen zu machen, die den sicheren Einsatz von Arbeitsbühnen weltweit noch gezielter fördern. Sämtliche Daten werden streng vertraulich behandelt und dienen allein Analysezwecken sowie der Verbesserung der Sicherheit.

„Die Unfalldatenbank wurde um neue Funktionen erweitert“, sagt IPAF Technical Officer Chris Wraith. „Für Unternehmen, die monatliche Meldungen abgeben, gibt es eine neue Übersichtsleiste, die es ihnen ermöglicht, Unfälle zu verfolgen und zu überwachen, die eigene Mitarbeiter betreffen. Ab 2013 werden zudem Unfalldaten für Mastkletterbühnen gesammelt.“

Britische Verleihunternehmen und IPAF-Mitglieder haben sich freiwillig verpflichtet, alle sie selbst betreffenden Unfälle mit Hubarbeitsbühnen an die IPAF-Datenbank zu melden. Alle Hersteller, Verleihfirmen, Bauunternehmer und Anwender sind aufgefordert, jeden bekannten tödlichen und schweren Unfall mit Hubarbeitsbühnen weltweit unter diesem Link zu melden: www.ipaf.org/accident

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