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INTERFORST 2014: Praktische Tipps für Waldarbeiter

Die INTERFORST bietet eine Vielzahl von Sonderschauen: von der Prävention für den Rücken über den Technikeinsatz im Wald bis hin zu Energieholz. Vom 16. bis 20. Juli 2014 findet auf dem Münchner Messegelände die INTERFORST statt -  12. Internationale Leitmesse für Forstwirtschaft und Forsttechnik mit wissenschaftlichen Veranstaltungen und Sonderschauen.

Die Gestaltung der Sonderschauen, die täglich in der Halle B6 stattfinden, übernehmen bewährte Partner der INTERFORST: die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Sachgebiet „Straße, Gewässer, Forsten, Tierhaltung“ in Kooperation mit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und der Bayerischen Landesunfallkasse, das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG).

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt das Motto „Rückenschonendes Entasten – Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ in den Mittelpunkt ihres Beitrags auf der Sonderschau. An ihrem Stand zeigt die DGUV, warum die richtige Körperhaltung bei der Waldarbeit so wichtig ist. Erleben können Besucher zum Beispiel beim Entasten von Stämmen die Messung der Rückenbelastung mit dem CUELA-Messsystem des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Damit der Rücken fit bleibt, zeigen Experten rückenschonende und ergonomische Entastungstechniken. „Etwa ein Viertel aller Ausfalltage in der Arbeitswelt entfällt auf Muskel-Skelett-Erkrankungen, jeder zweite klagt über Rückenbeschwerden. Waldarbeit ist körperlich sehr schwere Arbeit - bei der motormanuellen Entastung entstehen hohe Belastungsmomente und Zwangshaltungen für den Rücken. Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund. Wir wollen dazu beitragen, dass der Rücken seinen Aufgaben bei der Waldarbeit gewachsen bleibt“, so Forstwirt Christian Grunwaldt, Geschäftsbereich Prävention bei der Bayerischen Landesunfallkasse.

Die Sonderschau des KWF steht wie Kongress und Foren unter dem Motto „Holz nutzen – verantwortungsvoll in die Zukunft“.  Dabei werden besonders die Aspekte der Forsttechnik, Arbeitsschutz, Energieholz und IT in der Forstwirtschaft thematisiert. „Die KWF-Sonderschau zur Forsttechnik beschäftigt sich auch in diesem Jahr wieder mit den Trendthemen der Branche. In vier Themenbereichen geben wir den Praktikern Antworten auf die Fragestellungen, welche die Forstwirtschaft derzeit bewegen. Alles wird anschaulich und interaktiv aufbereitet sein. Mit dem Trendschaufenster und den KWF-Innovationsmedaillen geben wir Hinweise auf neue und vielversprechende Entwicklungen“, verspricht Dr. Ute Seeling, Geschäftsführende Direktorin des KWF.

Um „Technikeinsatz im Wald – umweltverträglich und wirtschaftlich gestalten“ geht es im ersten Bereich. Dort wird die Holzernte unter schwierigen Bedingungen dargestellt. Mit einem Kurzholzseilkran und einem Schlitten-Rückefahrzeug werden zwei neue Ansätze aus der Forschung präsentiert. Sie sollen dabei helfen, Holz aus nicht befahrbaren Waldflächen zu transportieren. Außerdem kann man mit Hilfe eines Simulators erleben, wie man Großmaschinen bei der Holzernte noch effizienter bewegt. Den Hauptursachen für Arbeitsunfälle im Wald - Stürzen und Stolpern - widmet sich der Bereich „Gefahren bei der Waldarbeit erkennen und meistern“. „Wir werden die Risiken und Gefahren anschaulich darstellen und dem Besucher Wege aufzeigen, wie er sie vermeiden kann. Vieles davon kann er direkt am Stand selbst ausprobieren“, so Seeling.

Mit der „eForest-Arena“ beantwortet das KWF die Frage, ob es mobile Anwendungen gibt, die heute schon in der Lage sind, Geschäftsprozesse in der Forstwirtschaft sinnvoll zu unterstützen. Viele Anwendungen können direkt am Messestand ausprobiert werden. Die Holzaufnahme an der Waldstraße durch digitale Bildverarbeitungsmethoden ist ein weiteres hochaktuelles Thema in diesem Bereich. Alle derzeit am Markt erhältlichen technischen Verfahren zur fotooptischen Poltervermessung werden vorgeführt. Jeder Besucher kann sich so selbst ein Bild von den Anforderungen, der Praktikabilität und den Ergebnissen machen.

Auf der Sonderschau der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) „Moderne Prävention im Forst“ wird sichere Fäll- und Schnitttechnik präsentiert. Unter dem Motto „Du bestimmst, wann der Baum fällt" können sich Besucher die Sicherheitsfällung anschauen. „Die Forsten gehören zu den Wirtschaftsbereichen mit einer besonders hohen Zahl an Arbeitsunfällen“, darauf weist Arnd Spahn, Vorstandsvorsitzender der SVLFG, hin. „Unser Auftrag ist es, zusammen mit den Beschäftigten und Unternehmern in der Forstwirtschaft gemeinsam erreichte Präventionserfolge auszubauen." Außerdem lädt die SVLFG zum Mitmachen auf der „Forst-Fitness-Insel“ ein. Dort präsentieren Berater unter anderem eine Ergonomie-Modenschau und geben Tipps für Ausgleichsübungen bei fordernder Arbeit.

Hier geht es zur Sonderschau der INTERFORST:
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Weitere Informationen bietet die Ausstellerdatenbank:
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