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Husqvarna steigt bei vernetzten Produkten ein

Die Grünflächenpflege wird vernetzt. Durch den Einsatz von Sensoren an Maschinen und Bedienpersonal erhalten Pflegebetriebe mehr Übersicht über ihre eingesetzten Maschinen inklusive deren Wartungsstand und Verfügbarkeit. In Verbindung mit Informationen zur Maschinennutzung und Vibrationsberichten sorgt dies für mehr Sicherheit und Produktivität bei der Grünflächenpflege. Im August startet die Betaphase zur Erprobung der Lösung in sieben Ländern, darunter Deutschland.

Schluss mit Schätzwerten und unerwarteten Ausfallzeiten: Husqvarna Fleet Services ist eine Cloud-basierte Lösung, die den Maschinenpark und die Pflegeteams direkt mit einem Online-Portal verbindet, damit Landschaftspflegebetriebe deutlich verbesserte Einblicke in den aktuellen Status ihre gesamte Maschinenflotte gewinnen.

Ein kleiner Sensor zur Datenerfassung wird auf der Maschine (z.B. Freischneider, Blasgerät oder Motorsäge) angebracht, wodurch ihr Einsatz optimiert werden kann. Wenn die Maschine in Betrieb ist, werden Kenndaten, unter anderem zur Laufzeit, Drehzahl und Temperatur, erfasst und können anschließend drahtlos zum Online-Portal übertragen werden. Die Daten ermöglichen den Betriebsleitern, Serviceintervalle für eine proaktive Maschinenwartung, Vibrationsbelastungen der Anwender und Optimierungsmöglichkeiten im Blick zu behalten. Diese Informationen können über einen Computer oder eine mobile App abgerufen werden.

„Neue Technologien wie Cloud-basierte M2M-Lösungen haben es Husqvarna ermöglicht, ein einmaliges Komplettpaket zu entwickeln, das es fortschrittlichen Landschaftspflegebetrieben erlaubt, ihre Arbeit basierend auf Fakten statt auf Schätzungen zu planen. Durch die umfassende Datenbasis können die Leistung und die Profitabilität des Geschäftsbetriebs optimiert werden. Darüber hinaus gibt sie wertvolle Hinweise zur Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiter“, erläutert Håkan Wahlgren, Projektmanager bei Husqvarna.

Betaphase startet im August

Nach einer erfolgreichen Pilotphase gehen die Husqvarna Fleet Services jetzt in eine Betaphase über, die im August starten wird. Während dieser Phase wird Husqvarna die Systemleistung und Hilfsfunktionen genau beobachten sowie den tatsächlichen Kundennutzen der verschiedenen Cloud-basierten Dienste messen und analysieren.

Derzeit sind Landschaftspflegebetriebe aus sieben Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Polen und Schweden) in die laufende Pilotphase eingebunden. Die Mehrheit dieser Betriebe wird auch an der anschließenden Betaphase teilnehmen.

Der Maschinensensor ist auf Produkte für die gewerbliche Grünflächenpflege von Husqvarna abgestimmt, wie beispielsweise Aufsitzmäher, Schiebemäher sowie handgeführte Maschinen, wie Freischneider, rückengetragene Blasgeräte, Heckenscheren, Motorsägen und in der letzten Entwicklungsstufe auch die neuen Akkugeräte für den professionellen Einsatz.

So funktioniert es – ein praktisches Beispiel

Ein Sensor, der beispielsweise auf einem Frontmäher angebracht ist, schickt dem Flottenmanager eine Nachricht, dass die Maschine in 25 Stunden gewartet werden muss. Die gleiche Nachricht kann zeitgleich auch zum nächsten Husqvarna Fachhändler geschickt werden, um ihm mitzuteilen, dass bestimmte Ersatzteile benötigt werden oder um direkt einen Termin mit dem Kundendienst zu vereinbaren. Auf diese Weise kann auf Wunsch nicht nur automatisch ein Service gebucht werden, sondern durch eine vorausschauende Strategie auch die Wartung so geplant werden, dass die Bereitschaftszeit der Maschine maximiert wird.

Hardware und Daten

Die Sensorenplattform von Husqvarna Fleet Services besteht aus einem Maschinensensor für jede Maschine, einer optionalen Bedienerkarte und einer Basisstation zur Übermittlung der Daten in die Cloud. Alle gesammelten Daten sind anschließend für die Zugriffsberechtigten jederzeit über ein Online-Portal oder eine mobile App verfügbar.

Die Daten über den jeweiligen Status werden aus jeder Maschine ausgelesen und in vier verschiedene Kategorien erfasst. Außerdem gibt es eine Bibliothek mit zusätzlichen Informationen:

1. Arbeitstagebuch – gibt schnell Auskunft darüber, wie produktiv der Betrieb tatsächlich arbeitet. Es stellt den Nutzungsgrad des gesamten Maschinenparks oder einzelner Maschinen grafisch dar. Mit dieser Information wird deutlich, ob der Maschinenpark verändert werden muss oder nicht.

2. Interaktives Wartungssystem – führt Buch über alle Maschinen und benachrichtigt auf Wunsch sowohl den Techniker als auch den Husqvarna Fachhändler rechtzeitig über anstehende Serviceintervalle. Jeder Maschinentyp hat ein individuelles Wartungsschema, das zu maximaler Verfügbarkeit, sicheren Maschinen, einer erhöhten Lebensdauer und einer verbesserten Übersicht führt.

3. Maschinennutzung – erlaubt es Betriebsleitern und den Maschinenführern besser zu verstehen, ob das jeweilige Produkt aus dem Maschinenpark optimal angewendet wird. Eine optimierte Anwendung kann die Lebensdauer des Produkts verlängern, die Produktivität erhöhen, den Kraftstoffverbrauch senken und vieles mehr.

4. Vibrationsberichte – fokussieren sich voll und ganz auf die Anwender. Obwohl Husqvarna ständig bemüht ist, die Vibrationen seiner Maschinen zu minimieren, sind diese grundsätzlich bei allen Motorgeräten zu einem gewissen Grad vorhanden. Der Vibrationsbericht zeigt an, wie vielen Vibrationen in Bezug auf anwendbare EU-Normen jeder Mitarbeiter ausgesetzt gewesen ist und gibt der Betriebsleitung und den Anwendern wichtige Hinweise für eine vorausschauende Planung des weiteren Einsatzes der Mitarbeiter.

5. Bibliothek – hier werden Bedienungs- und Reparaturanleitungen, Ersatzteillisten sowie Anwendungs- und Lernvideos zu den einzelnen Maschinen automatisch hinterlegt.

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