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Großbaumverpflanzung: Opitz feiert 50. Firmenjubiläum

Rund 170 Festgäste überbrachten in der Stadthalle Heideck Glückwünsche und Geschenke. Im Foyer informierten Schautafeln über den Werdegang des Unternehmens. Draußen auf dem Festplatz wurden diverse Ballenstecher, Lärmschutzwände, Bodenplatten und die Großbaumverpflanzungsmaschine Optimal 3000 mit einer Linde im Rundspaten präsentiert.
 
Schon bei seiner Gärtnerausbildung in der Schlossgärtnerei des Grafen Schönborn in Wiesentheid entwickelte Dieter Opitz ein Faible für technische Zusammenhänge und ein besonderes Interesse für Bäume. In Nürnberg beobachtete er die allererste Baumpflanzmaschine des US-Herstellers Vermeer mit spitzen Spaten, welche die GaLaBau-Firma Wichmann allerdings mit noch wenig Erfolg einsetzte. Deshalb beschloss er selbst eine Rundspatenmaschine zu bauen, die möglichst viel Wurzelmasse mitverpflanzen sollte. Um die Maschine mit 180 cm Spatendurchmesser zu bauen, verlängerte er seine Garage kurzer Hand mit einem Nato-Zelt. 1974 wurde die erste Optimal Rundspatenmaschine 2500 für Ballendurchmesser bis 250 cm und mit einer Spatentiefe von 125 cm gebaut und dem Fachpublikum auf der Technikschau in Berlin vorgestellt. Der allererste Großbaum wurde am 1. April 1974 vor dem Rathaus im benachbarten Hilpoltstein gepflanzt, was im Vorfeld von der Lokalpresse als Aprilscherz abgetan wurde. Bei all seinen Entwicklungen kam Dieter Opitz zu Gute, dass er Gärtnermeister war und Wissen um die Baumbiologie mitbrachte. Er bewies seinen Kritikern, dass man auch alte Bäume mit der imposanten Technik verpflanzen kann, insbesondere wenn sie fachmännisch nachversorgt werden. Rund eine Million erfolgreich verpflanzter Bäume mit den Opitz-Ballenstechern sprechen für sich.

Von Erwin Bauer    

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