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Größter Messeauftritt des Marktoberdorfer Traktorenbauers Fendt

Fendt reist bester Stimmung zur Agritechnica

Über 2700 Aussteller aus 48 Ländern werden ab Sonntag eine Woche lang auf der Agritechnica 2011 in Hannover vertreten sein. Für die weltweit größte Landtechnikausstellung bedeutet dies eine Rekordbeteiligung – und auch der Marktoberdorfer Traktorenhersteller Fendt ist mit seinem Auftritt in Hannover auf Rekordkurs.

 „Das wird der bisher größte Messeauftritt in der Fendt-Geschichte“, spricht der Sprecher der Geschäftsführung, Peter Josef Paffen, den riesigen Aufwand dafür an.

Und er ist sich sicher, dass die Agritechnica 2011 für Fendt auch die „beste Messe aller Zeiten wird“.

Auf jeden Fall scheint AGCO/Fendt bei den Vorbereitungen für diese Agrartechnik-Leitmesse nach dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen“ vorgegangen zu sein.

Rund 20 Traktoren hat der Marktführer in Deutschland bei Schleppern ab 51 PS nach Hannover gekarrt, ferner drei Mähdrescher, den neuen Häcksler Katana, dazu noch zwei Ballenpressen. Insgesamt dürften da 7000 PS zusammenkommen, schätzt Fendt-Pressesprecher Sepp Nuscheler.

Zu diesen 7000 Pferdestärken gesellt sich noch reichlich „Menpower“: Über 110 Fendtler sind vor Ort, wenn sich am Sonntag die Tore der Messe Hannover für den ersten von zwei „Exklusive-Tagen-Plus“ öffnen. Wer an diesen Tagen rein will, muss 80 Euro blechen, an den anderen Tagen 22 Euro. Für 80 Euro hat man freilich etwas weniger Messerummel...

Erstmals am Fendt-Stand vertreten sind auch Mitarbeiter der Personalabteilung am Stammsitz Marktoberdorf. Denn der Traktorenbauer will sich auf der Agritechnica auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

Fendt zähle zu den begehrtesten Arbeitgebern, wird betont und auf den „Trendence Graduate Barometer 2011“ des Trendence-Institutes (Berlin) verwiesen, in dem das Unternehmen auf Rang 58 unter Deutschlands 100 Top-Arbeitgebern platziert ist.

Stand mit 2400 Quadratmetern


Bis zu 400 000 Besucher erwartet die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) als Veranstalter und Paffen ist sich absolut sicher, dass der größte Teil davon auch zum Fendt-Stand kommen wird.

Wobei die Bezeichnung „Stand“ die Realität etwas verniedlicht: Die Ostallgäuer Hightech-Traktorenschmiede belegt 2400 Quadratmeter und damit ein Drittel der gesamten AGCO-Präsentationsfläche in Halle 09. Allein für sieben Tage Standmiete muss Fendt einen sechsstelligen Betrag überweisen. Das neue Auftrittskonzept schließt auch erstmals eine Showbühne ein, auf der die neueste Technik vorgestellt wird.

„Sehr ordentliche Auftragslage“

Nach Einschätzung von Paffen sind die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Messeteilnahme optimal: Gute Stimmung in der Landwirtschaft und damit verbunden „ein Traktorenmarkt auf hohem Niveau“, eine „sehr ordentliche Auftragslage“ mit 6000 Fahrzeugen bis Februar 2012, hochmotivierte Mitarbeiter, mehrere Auszeichnungen für Fendt.

„Das wird eine phantastische Messe werden“, zeigt er sich überzeugt. Zwar seien dort spontane Traktorenkäufe nicht zu erwarten. Doch gebe es immer wieder Landwirte, die sich im Vorfeld umfassend kundig machten und dann die Messe zum Anlass nehmen, den Kaufvertrag zu unterschreiben.

Ein besonderes Augenmerk legt Fendt auf die potenziellen Käufer, die sich in Hannover orientieren wollen. Laut Paffen hat man erstmals eine Datenbank dabei, in der all die Kundenwünsche und-details erfasst werden. Darauf werde man nach der Messe gezielt eingehen und Angebote unterbreiten.

Quelle: all-in.de

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