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Gmeiner Winterdienst-Programm: Passend für die neuen Unimog-Baureihen

Seit Jahrzehnten bildet der legendäre Unimog von Mercedes-Benz einen überaus flexiblen Geräteträger für Winterdiensteinsätze. Auch die Spezialisten von Gmeiner sehen darin einen nahezu idealen Geräteträger für ihre vielfach bewährten Räumgeräte und Streuautomaten. In Kombination mit dem neuen Unimog Geräteträger mit Bluetec VI erreicht das umfangreiche Winterdienst-Programm von Gmeiner eine neue, umweltverträgliche Dimension.

Gmeiner und Unimog – diese Namen stehen bereits seit vielen Jahrzehnten für einen effektiven, wirtschaftlichen Winterdienst. Die Historie geht weit zurück bis ins Jahr 1965, als man bei Gmeiner die Produktion von Streuautomaten in Angriff nahm und nach einem Trägerfahrzeug suchte, das durch seine Flexibilität möglichst viele Bereiche im kommunalen Sektor abdecken konnte. Damals gab es hierfür nur eine Lösung: den Unimog. Denn bereits damals begeisterte das „Universal-Motor-Gerät“ durch eine breite Palette an möglichen Fahrzeugvarianten und Aufbaumöglichkeiten. Seitdem hat Gmeiner seine Produktpalette ständig weiter entwickelt. Auch für die neuen Unimog Geräteträger mit Bluetec VI bietet Gmeiner sein umfangreiches und bewährtes Winterdienst-Programm an.

Streutechnik für alle Ansprüche

Die Streutechnik von Gmeiner startet mit dem Husky 1400, der ein Trockenstoffvolumen von 1,4 m³ und ein Flüssigsalzvolumen von 600 l bietet. Gefolgt wird der kleine Husky von den Yeti-Modellen, die bei 1,8 m³ starten und bis 3,0 m³ Trockenstoff lieferbar sind. Die Flüssigsalz-Mengen reichen von 840 l bis 1.280 l. Dazwischen gibt es weiterhin den STA 1800, der mit einem Behältervolumen von 1,6 m³ bzw. 1,8 m³ Trockenstoff auf die klassischen Unimog-Modelle zugeschnitten wurde und als reiner Trockenstoff-Streuer auch auf dem bisherigen Unimog U 20 eine sehr gute Figur machte.

Natürlich können alle Streuautomaten wieder wahlweise auf die Kugelpunkte oder direkt auf den Fahrzeugrahmen des Unimog-Modells aufgesetzt werden. Auch bei den Zweikammer-Systemen bleibt alles beim Alten: Alle Unimog-Streuautomaten sind auf Wunsch als Doppelkammer-Streuautomaten verfügbar. So können Salz und Splitt bei speziellen Einsätzen getrennt ausgebracht werden.

Bei der Steuerung der Streuautomaten können Kunden unter drei verschiedenen Elektronik-Varianten wählen. Serienmäßig an Bord befindet sich die EWA-Elektronik (einfache Wegeabhängigkeit), die bereits über eine geschwindigkeitsabhängige Steuerung verfügt. Über eine Displayanzeige lassen sich alle relevanten Daten genau überblicken. Das vollwegeabhängige Bedienpult Premium für anspruchsvolle Anwender verfügt über eine volle Wegeabhängigkeit mit permanentem Soll-/Ist-Wert-Vergleich. Zudem verfügt diese Elektronik über einen Nachweis der immer häufiger geforderten e1-Prüfung (Störausstrahlungsprüfung). Nach oben hin rundet die ECON-Steuerung das Angebot der Steuerungen ab und beweist, wie modernste Elektronik den Winterdienst effektiver und sicherer gestalten kann. Auf dem entspiegelten 7-Zoll-Grafikdisplay mit gestochen scharfer Abbildung erkennen Anwender schnell und sicher alle angezeigten Parameter. Die Drehknöpfe ermöglichen eine einfache und ergonomische Bedienung. Mit der exakten Rasterschaltung können Parameter schnell und sicher verstellt werden. Mittels USB-Stick oder SD-Karte können die Arbeitsdaten einfach und bequem gespeichert und weiterverarbeitet werden. Auf Wunsch wird die ECON mit dem Streudaten-Erfassungssystem RouteInform sowie dem automatischen Streusystem RouteReplay ergänzt.

Das Streudaten-Erfassungssystem RouteInform ermöglicht dem Kunden, die aufgezeichneten Arbeitsdaten jederzeit auf einem PC abzurufen und auszuwerten. Die ECON-Steuerung wird hierfür mit einer GPS-Antenne und einem Telefonmodul ausgestattet. Die aufgezeichneten Streudaten werden über GPRS mindestens 1 x je Minute an einen Server übertragen. Die jeweiligen Streudaten können dann bequem am PC abgefragt und ausgewertet werden. Zudem ist die aktuelle Position des Streufahrzeuges ersichtlich. Das System RouteInform wird durch das automatische Streusystem RouteReplay optimal ergänzt. In einer Referenzfahrt werden die Streustrecke sowie die jeweiligen Streuparameter einmalig mit dem ECON-Bedienpult aufgezeichnet. Im Einsatz wird dann vollautomatisch anhand der aufgezeichneten Streuparameter gestreut – auf Wunsch natürlich auch in Abhängigkeit mit der Fahrbahntemperatur mittels Wärmebildkamera. RouteReplay navigiert den Fahrer dabei durch die aufgezeichnete Streuroute.

Schneepflüge für alle Aufgaben

Unter den Schneepflügen von Gmeiner spielen in Verbindung mit den Unimog-Modellen die beiden Baureihen Arox und Ramox eine wesentliche Rolle. Besonders schwierige Räumaufgaben meistern davon die Arox-Keilpflüge. Diese zweischarigen Variopflüge sind auf stabilen Leiterrahmen aufgebaut und haben jeweils zwei höhenverstellbare Gleitschuhe zur optimalen Anpassung der Räumleiste an die Fahrbahn. Die Vario-Ausführung dieser Baureihe ermöglicht Pflugstellungen in Keilform bzw. Diagonalform zum Räumen sowie eine Y-Form zum Zusammenschieben des Schnees. Die Arox-Keilpflüge sind in Scharbreiten von 2.400 mm bis 3.000 mm lieferbar.

Für mittlere Räumaufgaben sind die Universal-Schneepflüge der Ramox-Baureihe die passende Lösung. Die Ramox-Modelle sind mehrscharige Schwinglenker-Schneepflüge mit einseitig hochgezogener Außenschar und stabilem Leiterrahmen. Sämtliche Ramox-Pflüge verfügen über eine automatische, stufenlos einstellbare Scharrückholung. Dadurch werden die Pflugscharen auch bei harten Räumeinsätzen zuverlässig in der Räumstellung gehalten, weichen aber festen Hindernissen elastisch aus. Die Ramox-Pflüge werden in Scharbreiten von 2.600 mm bis 3.600 mm angeboten.

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