Kommunen

Gemeinde setzt auf Strom aus Sonnenenergie

Astrid Klug weiht Solarpark in Nottuln-Appelhülsen ein

Die Gemeinde Nottuln-Appelhülsen (Nordrhein-Westfalen) kann durch den Bau eines Solarparks künftig 300 Bürgerinnen und Bürger mit Strom aus Sonnenenergie versorgen. Das erspart der Umwelt jährlich rund 1.000 Tonnen CO2. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Astrid Klug würdigte heute das ambitionierte Projekt. „Die Appelhülsener setzen Klimaschutz vor Ort konkret und tatkräftig um. Ich wünsche mir, dass dieses kommunale Engagement Schule macht. Erneuerbare Energien schützen nicht nur das Klima, sie steigern auch unsere Versorgungssicherheit und schaffen Arbeitsplätze“, so Klug.

Der Solarpark in Nottuln-Appelhülsen ist die erste Freiflächenanlage dieser Größe in Nordrhein-Westfalen und verfügt über eine Leistung von 1,2 Megawatt. Die Investitionskosten betrugen rund 4,1 Millionen Euro. In der Vergangenheit unterstützte die Gemeinde ihre Einwohner bereits beim Bau zweier Gemeinschaftssolaranlagen, indem sie kostenlos Dächer öffentlicher Gebäude zur Verfügung stellte.

Grundlage für das Engagement der Gemeinde ist das Förderprogramm für Klimaschutzprojekte in Kommunen –  ein Schwerpunkt der nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Dazu gehören die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes. Beide Gesetze gewährleisten den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland.

Im Jahr 2007 haben die Erneuerbaren bereits einen Anteil von 14,2 Prozent am Stromverbrauch gehabt und damit rund 115 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ohne sie wären die gesamten energiebedingten Emissionen in Deutschland um 15 Prozent höher. Zudem bringt der Ausbau erneuerbarer Energien Tausende neuer Jobs. Im Vergleich zum Jahr 2004 schuf die Branche rund 90.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Mehr als 250.000 Menschen arbeiten mittlerweile im Bereich der erneuerbaren Energien.

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