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Gegen Plastikmüll Aachener Startup setzt auf BERKY-Technologie

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: everwave GmbH

Plastikmüll in den Weltmeeren stellt seit längerer Zeit ein großes Problem dar und steht im Fokus des öffentlichen Interesses. Insbesondere das Thema Mikroplastik wird oft diskutiert. Viele gemeinnützige Vereine und unabhängige, meist international agierende Non-Profit-Organisationen haben sich vorgenommen, den Lebensraum Wasser zu schützen und zu wahren. Dabei helfen sie, die Weltmeere und Gewässer von Verunreinigungen zu befreien und somit etwa seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Diese Ziele verfolgt auch das Aachener Startup everwave. So hilft das Unternehmen durch kreative Techniken und Verfahren bei der Entfernung von Müll aus Seen, Flüssen oder Talsperren. Dabei kommen die Boote von BERKY zum Einsatz.

Interventionen sind auch notwendig, denn im Laufe der Jahre hat sich eine riesige, schwimmende Ansammlung von Müll zwischen Hawaii und Kalifornien gebildet – der sogenannte „Great Pacific Garbage Patch“. Dieser erstreckt sich über schätzungsweise 1,6 Millionen km², ist also mittlerweile etwa dreimal so groß wie Frankreich. Für den Plastikmüll in den Meeren sind vor allem Privathaushalte und die Industrie verantwortlich, deren Abfälle über Flüsse ins Meer gelangen. Das passiert nicht nur durch unachtsames Entsorgen, sondern auch durch Oberflächenabflüsse und Regen-Ereignisse, bei denen Müll in die angrenzenden Flüsse gespült wird. Genau hier will everwave intervenieren und das Problem mit entsprechenden Maßnahmen bereits am Ursprung lösen.


Mit „Collectix“ gegen Müll

Eine dieser Maßnahmen ist der Einsatz des Müllsammelbootes „Collectix“. Dabei handelt es sich um ein von der Firma BERKY hergestelltes und umfunktioniertes Mähsammelboot, welches eigentlich zum Absammeln von schädlichen und invasiven Wasserpflanzen genutzt wird. Das Boot entnimmt den schwimmenden Müll über ein ins Wasser ragendes Förderband und sammelt ihn auf einer Ladefläche. Im Umkehrweg kann der Müll von der Ladefläche über das Förderband am Ufer abgeladen werden.

Darüber hinaus findet auch eine Analyse des Mülls statt. Hierzu werden die gesammelten Inhalte des „Collectix“-Bootes per Kamera erfasst. Eine künstliche Intelligenz erkennt die unterschiedlichen Müllsorten, und die gespeicherten Daten werden im Anschluss ausgewertet. Diese Technologie wurde in Kooperation von everwave, BERKY und dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz entwickelt. Sie wird im Einsatz kontinuierlich getestet und verbessert.

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49733 Haren/Emmeln

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