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Gardemanns Knowhow beim Eurovision Song Contest Das Gesamtpaket überzeugte

Arbeitsbühnen für Bühnenaufbau in Baku

Unter Hochdruck hatte man in Aserbaidschan gearbeitet. Denn am 26. Mai fand in Baku der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) statt. Organisiert wurde er vom Kölner Unter¬nehmen Brainpool, das bereits 2011 die beeindruckende Veran¬staltung in Düsseldorf, verantwortete.

Brainpool beauftragte das Alpener Unternehmen Gardemann, alle Arbeitsbühnen für den kompletten Bühnenaufbau in Aserbaidschan bereitzustellen. „Unser Unternehmen ist zusammen mit der Lavendon Gruppe der größte Dienstleister im Bereich Arbeitsbühnenvermietung und verfügt damit auch über Dependancen im Ausland. Der Veranstalter benötigte einen Partner, der in der Lage war, ein Logistik-Projekt in dieser Größe zu stemmen. Das Gesamtpaket hat ihn überzeugt", so Reinhard Wördehoff, Leiter Key-Account Management von Gardemann.

Denn bei Gardemann verfügt man über ein umfangreiches Wissen bezüglich Einsatzmöglichkeiten und zeitlicher Disposition für Arbeitsbühnen aller Art. Dieses Wissen wird generell von Kunden gern genutzt, sowohl in Deutschland als auch im Ausland.

Keine Arbeitsbühnen-Vermieter in Aserbaidschan
Nun gab es in Aserbaidschan keine Arbeitsbühnen-Vermieter, die ein solch großes Projekt stemmen konnten. Auch von den über 100 Lavendon Mietstationen war keine in Aserbaidschan zu finden. Deshalb nutzte Gardemann das Wissen seines Ausland-Teams, um diesen Auftrag zu erfüllen. Dieses Team ist darauf spezialisiert, deutschsprachige Kunden zu betreuen und Bühnen im Ausland anzumieten. Falls möglich, über Unternehmen, die - wie Gardemann -zur Lavendon-Gruppe gehören. Darüber hinaus gibt es Kontakte in über 30 Länder.

Aserbaidschan war keines dieser Länder. Auch nicht Russland oder die Türkei. Und Arbeitsbühnen von Alpen aus 4.200 Kilometer Entfernung nach Aserbaid¬schan zu transportieren, war aus Kosten- und Umwelt¬aspekten nicht zu vertreten. Markus Altenhövel, Fachberater für Auslandseinsätze, wusste sich aber dennoch zu helfen und fand in Rumänien einen Arbeitsbühnen-Vermieter.

Gemeinsam mit Reinhard Wördehoff flog er nach Rumänien, um sich vor Ort von der Qualität der Arbeitsbühnen dieses Unternehmens zu überzeugen. Das Ergebnis: sie hatten ihr Partner-Unternehmen für diesen Auftrag gefunden.

19 LKWs, acht Tage
Was nun folgte, war eine extreme Logistik-Herausforderung, denn auch Bukarest liegt noch 2.700 Kilometer von Baku entfernt. Allein für diese Strecke wurden acht Tage Fahrzeit eingeplant.  19 Lastkraft¬wagen waren nötig, um alle Arbeitsbühnen zu transportieren. Zum Einsatz kamen Teleskop- und Scherenarbeitsbühnen, mit denen man flexibel in unterschiedlichen Höhen arbeiten konnte. Gabelstapler und mobile Diesel-Tankstellen runden den Konvoi ab.

Da selbst das Angebot der Maschinen aus Bukarest nicht ausreichte, kamen weitere 12 Gabelstapler der Firma Still aus Deutschland in Baku zum Einsatz. Mit Hilfe der Gabelstapler wurden unter anderem die 140 Container, die die Bühnenaufbauten beinhalten, entladen.

Eigener Gardemann-Mitarbeiter vor Ort
Eigens für den ESC-Wettbewerb wurde eine Halle, die „Baku Crystal Hall“ neu gebaut. Damit der Gardemann-Einsatz vor Ort tadellos klappte, war Markus Altenhövel drei Wochen lang in Baku und überwachte den Einsatz der Arbeitsbühnen zum Bühnenaufbau. Am Tag der Generalprobe flog er erneut nach Baku. Es galt, nach der Show den Abbau und den Rücktransport zu überwachen.

Dabei hatte Markus Altenhövel auch die Freude, den ESC live zu sehen und den Auftritt aller Kandidaten aus 42 Ländern zu erleben. Auch den deutschen Kandidaten, Roman Lob, der mit Startnummer 20 angetreten war, sah er – wie über 100 Millionen Menschen in aller Welt.

„Bei unserem Einsatz hat alles tadellos geklappt“, berichtete er nach seiner Rückkehr nach Deutschland. „Es macht mich schon ein wenig stolz, dass wir von Gardemann mit unserem Wissen einen kleinen Teil zum Erfolg dieser großartigen Veranstaltung beitragen durften.“

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