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„Finliner“ von Optimas: macht Rohreeinsanden zum Kinderspiel

Zügig fährt der Radlader am Kabelkanal entlang, und gleichmäßig fällt der Sand auf die Leerrohre. Die Optimas-Material-Verteilschaufel „Finliner“ befördert gleichmäßig die richtige Menge Streusand in den Graben. Hier im Landkreis Diepholz (zwischen Osnabrück und Bremen) hat die Krafteam GmbH aus Nordhorn den Auftrag, 53 km mit Leerrohren für Glasfaserkabel zu verlegen. „Wir haben die ,Finliner‘-Material-Verteilschaufel jetzt vier Wochen im Einsatz und können schon nach dieser kurzen Zeit sagen, dass wir erstens schneller arbeiten können und zweitens für die Verteilarbeiten einen Mann weniger brauchen“, sagt Karol Stoltmann, der Projektleiter beim Abschnitt in Lembruch.

Zweite Material-Verteilschaufel

Der Radlader nimmt den Sand mit der „Finliner“ selbst auf, fährt zur passenden Startposition und füllt den Sand auf die Leerrohre. Das geht zügig hin und her, und eine Strecke von einigen 100 m ist in ein paar Minuten mit dem Schutzsand verfüllt. „Im offenen Grabenbau schaffen wir etwa drei km in der Woche“, sagt Stoltmann. „Wenn das Wetter mitspielt, wollen wir mit dem gesamten Bauvorhaben Ende März fertig sein. Wobei ab sofort eine zweite ,Finliner‘-Schaufel dazukommt, um an den verschiedenen Orten im Landkreis Diepholz auch zügig arbeiten zu können.“

Material zielgenau einbringen

Die „Finliner“ ist eine Material-Verteilschaufel von zwei Metern Breite, die hydraulisch betrieben wird. Die Länge des Förderbandes, das das Material aus der Schaufel transportiert, beträgt 2,50 Meter. Trägergerät ist ein Radlader – gleich welchen Fabrikates. Der Anbau per Schnellwechsler ist in einer Minute geschehen. Ist die „Finliner“ montiert, kann sie um 90 Grad nach vorn geschwenkt werden, um Material aufzunehmen. Bis zu einem Kubikmeter fasst das Gerät. Es kann aber auch von einem anderen Radlader oder Lkw direkt beschickt werden. Die Öffnung der „Finliner“ ist so geformt, dass kein Material danebenfallen kann. Gestreut wird seitlich, während der Radlader geradeaus fährt. Die Dosierung des Füllgutes wird durch die Geschwindigkeit des Förderbandes und die Fahrgeschwindigkeit des Radladers gesteuert. Die „Finliner“-Material-Verteilschaufel gibt es auch in einer größeren Ausführung mit 1,4 m³ Fassungsvermögen. Diese Variante steht dann auf Rollen und ist hauptsächlich im Bankettbau im Einsatz.

Für viele Materialien geeignet

Der Sand im Schaufelbehälter wird durch das Förderband gleichmäßig in den Graben gefördert. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sand sehr trocken oder aber auch nass ist. Das hat sich im Vergleich zu einer Seitenkippschaufel als deutlicher Vorteil erwiesen. „Wir versuchen immer noch etwas besser zu werden, und so haben wir vor einiger Zeit auf einer anderen Baustelle eine ,Finliner‘-Material-Verteilschaufel im Einsatz gesehen, sie dann bei uns getestet und sie ganz schnell für den Einsatz bei uns gekauft. Jetzt folgt die zweite, weil wir dadurch wirkliche Vorteile für unsere Arbeit haben“, berichtet Stoltmann. Wie bereits erwähnt, gibt es die „Finliner“ in zwei Varianten. Verwenden kann man sie für die Arbeit mit Sand, Schotter, Kies, Split, Beton und auch Asphalt.


Spezialist im Rohrleitungsbau

Die Firma Kraftteam arbeitet mit 130 Mitarbeitern in Deutschland. Sie hat auch einen Sitz in den Niederlanden, wo weitere 50 Mitarbeiter tätig sind. Zurzeit ist Norddeutschland mit einer Reihe von Baustellen der Schwerpunkt. Aber grundsätzlich wird in ganz Deutschland gebaut. Dies geschieht in der herkömmlichen Art mit offenen Leitungsgräbern. Es sind aber auch zehn Spülbohranlagen für die unterirdische Rohrverlegung im Einsatz. Die Mannschaft ist eingespielt und es geht zügig voran.

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