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Fendt gibt Gas: Ausbau der Produktionskapazitäten in Marktoberdorf

Der Traktoren-hersteller Fendt will am Standort Marktoberdorf in Bayern bauen. Die Produktions-kapazität soll Laut "Allgäuer Zeitung" von 15'000 auf 20'000 Traktoren pro Jahr ausgebaut werden. Jetzt muss Bayern allerdings noch mal um den Ausbau zittern.

«Wir fahren hier mit Vollgas», beschreibt Stadtbaumeister Peter Münsch das Tempo, mit dem die Stadt die Voraussetzungen für eine Erweiterung der Traktorenfabrik Fendt schaffen will. Nach dem Änderungsbeschluss für das 44 Hektar grosse Gelände zwischen Micheletalweg, Weitfeldstraße und Bahnlinie im April könnten dort schon ab September erste Bauvorhaben verwirklicht werden. Denn einstimmig haben nun der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss dem Stadtrat empfohlen, die neue Satzung festzusetzen.

Ausbau geplant

Wie mehrfach berichtet, stehen im AGCO-Konzern Entscheidungen zur Ausweitung der Produktionskapazität bei Fendt von 15'000 auf 20'000 Traktoren pro Jahr kurz bevor. Auch wenn der US-Konzern die Standortfrage noch weltweit prüft, hofft man am Fendt-Stammsitz Marktoberdorf den Zuschlag zu bekommen. Mit dem Bebauungsplan, der das bisherige Fendt-Areal und rund sechs Hektar für eine Erweiterung umfasst, will man die städtebaulichen Voraussetzungen dafür schaffen.

Doch nicht in Marktoberdorf?

Ganz sicher ist es aber noch nicht, dass die neue Fabrik tatsächlich in Bayern gebaut wird: Eine Meldung aus New York sorgte in Marktoberdorf für Aufregung: Martin Richenhagen, Präsident des Fendt-Mutterkonzerns AGCO, kündigte an, dass neben einem Ausbau des Standorts Marktoberdorf Alternativen für die Produktionssteigerung um bis zu 10'000 Traktoren geprüft werden. Grund seien die in Deutschland sehr starken Gewerkschaften, welche die Produktion in Deutschland teuer machten. Hinter den Kulissen wiegelt man etwas ab: Dass ein weltweit tätiger Konzern auch Alternativen prüfe, sei normal.

Quelle: schweizerbauer.ch

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