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Erster Unimog Euro VI an Kunden übergeben

Unimog Geräteträger U 423 geht nach Winsen/Aller in Niedersachsen an Firma Rosinsky, Dienstleister für Kommunen und Baufirmen

- Einsatz in Straßenunterhaltung und Winterdienst
- Unimog-Baureihen mit Euro VI neu entwickelt

Der erste Unimog Euro VI wurde jetzt im Produktionswerk in Wörth am Rhein an seinen neuen Besitzer in Winsen/Aller übergeben. Es handelt sich um einen Unimog U 423 in kommunalorange mit 170 kW (231 PS), der nun in Diensten der Rosinsky Dienstleistungs GmbH steht. Eingesetzt wird das Fahrzeug für den Winterdienst im Auftrag von niedersächsischen Kommunen. Außerhalb der kalten Jahreszeit werden Schneepflug und Salzstreugerät abmontiert und durch eine „Bankettbau­einheit“ ersetzt. Mit ihrer Hilfe baut der Unimog am Rand neuer Straßen ein Bankett ein, indem er Schotter oder Erde einbringt und diese verdichtet. Dazu ist er im Auftrag von Kommunen und Straßenbaufirmen bundesweit im Einsatz.

Die Firma Rosinsky Dienstleistungs GmbH in Winsen an der Aller wurde vom Vater des jetzigen Eigentümers im Jahr 1985 mit einem Unimog U 411 für den Winterdienst als erstem Fahrzeug gegründet. Vier Jahre später kam das Auf­gabengebiet Straßenreinigung hinzu, wofür ein Unimog mit Kehrvorrichtung eingestellt wurde – heute sind es deren drei. Seit 1990 werden zudem Bau­maschinen auf Tiefladern transportiert. Mittlerweile beschäftigt die Firma 60 Mitarbeiter und hat mehr als 100 Fahrzeuge – darunter elf Unimog inklusive des neuen U 423 – im Einsatz. 

Unimog-Baureihen 2013 mit Euro VI neu entwickelt 

Der neue Unimog Euro VI hat hinsichtlich Produktivität, Effizienz und Umweltfreundlichkeit ein neues Niveau erreicht. Die neuen BlueEfficiency Motoren erfüllen Euro VI, leisten mehr - bis zu 220 kW (300 PS) – und bieten ein höheres Drehmoment als bisher. Außerdem verfügt der Unimog über mehr Kraft und Kontrolle bei Geräteanwendungen durch eine optimierte Arbeits­hydraulik und die stärkere Leistungshydraulik „Vario-Power“.

Der neue synergetische Fahrantrieb erlaubt Arbeitsgeschwindigkeiten – zum Beispiel im Mäheinsatz – stufenlos von null bis 50 km/h, die über die Tempomatfunktion gehalten werden können. Zwischen Rangieren und dem „Umsetzen“ zu neuen Einsatzorten kann jetzt während der Fahrt zwischen stufenlosem hydrostatischem, und mechanischem Antrieb gewechselt werden.

Seinen Ruf als Ganzjahres-Allrounder hat sich der Unimog erarbeitet, indem er Höchstleistungen in verschiedenen Disziplinen und an bis zu 365 Tagen im Jahr vollbringen kann. Dazu tragen seine vier An- und Aufbauräume sowie die hydraulische, mechanische und elektrische Energieversorgung der Geräte bei – sie liefert für unzählige Aufgaben den richtigen Antrieb. Die neuen, hoch­modernen Euro VI-Antriebsaggregate kombinieren dabei niedrigen Kraftstoff­verbrauch mit höchster Abgasreinheit und erreichen, dass auch der Unimog trotz des konstruktiven Aufwands zur Einhaltung von Euro VI effizienter unterwegs ist, sprich, weniger Kraftstoff verbraucht.

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