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Ersteinsatz des neuen Mikrobaggers Cat 300.9D

Welche Kräfte in einem Fliegengewicht stecken

Als erstes deutsches Unternehmen arbeitet der Familienbetrieb Hoffmann mit einem neuen Cat Mikrobagger 300.9D

Cat Mikrobagger 300.9D
Übergabe des ersten Mikrobaggers in Deutschland (von links): Baggerfahrer Matthias Krämer, Baggerfahrer Walter Lessmann, die Firmenchefs Albert und Monika Hoffmann, Laderfahrer Thorsten Scheid sowie Zeppelin Gebietsverkaufsleiter Dietmar Steiger. (Foto: Zeppelin)

Manchmal ist es gut, wenn man direkt an der Quelle sitzt, wie im Fall vom Unternehmen Hoffmann. Der Sohn Christoph der beiden Unternehmer Monika und Albert Hoffmann arbeitet in der Zeppelin Niederlassung Köln im Service. Als er bei einer Schulung erfahren hat, dass Cat einen neuen Mikrobagger 300.9D entwickelt hat, machte er seine Eltern gleich darauf aufmerksam. Sie hatten schon lange auf ein Gerät in der Größenklasse unter einer Tonne gewartet – passte es doch gut zum übrigen Maschinenpark, der aus einem Cat Radlader 908H, einem Cat Mobilbagger M313C, einem Cat Minibagger 303.5, einem Cat Kurzheckbagger 321C LCR und neuerdings aus einem kompakten Kurzheckbagger 304D CR besteht. Somit mussten sie nicht lange überlegen, als sie den Kaufvertrag für die bislang kleinste Baumaschine der Caterpillar Baureihe bei Gebietsverkaufsleiter Dietmar Steiger von der Zeppelin Niederlassung Köln unterzeichneten und damit die ersten in Deutschland sind, die mit dem Mikrobagger insbesondere im Tiefbau arbeiten.

Nutzen wollen sie den neuen Cat 300.9D, wenn Hausanschlüsse für private Haushalte, Energieversorger und öffentliche Auftraggeber hergestellt werden. „Von den örtlichen Bodenverhältnissen her haben wir es in unserer Region in der Regel mit felsigem Gestein zu tun. Das heißt, ohne einen Hammereinsatz geht bei uns gar nichts. Wir waren wirklich positiv überrascht, als wir dann erstmals mit dem Mikrobagger ausrückten, um den Fels zu beackern und entdeckten, welche Kräfte in der kleinen Baumaschine stecken, berichtet Firmenchef Albert Hoffmann, der auch selbst Geräte aus seinem Fuhrpark bewegt, vom ersten Maschineneinsatz des neuen Cat 300.9D. Die Maschine kann eine maximale Reißkraft von 4500 Newton und eine maximale Losbrechkraft von 8900 Newton aufbringen.

Gerade bei Tiefbauarbeiten ist der Platz sehr begrenzt – um mit Baumaschinen trotzdem wirtschaftlich und effektiv die anfallenden Arbeiten verrichten zu können, nutzt das Unternehmen bereits Cat Kurzheckbagger, wie den 321C LCR. Letzterer ist gefragt, wenn schwere Arbeiten zu verrichten sind, insbesondere, wenn beispielsweise Rigolen zu heben sind. Für die Feinarbeit kommt nun das neue Fliegengewicht mit einer Gesamtbreite von 73 Zentimetern ins Spiel. „Der neue Cat Bagger ist uns eine große Hilfe bei Arbeiten, wo jedes Kilo zählt“, so Hoffmann. Der Mikrobagger bringt weniger als eine Tonne auf die Waage. „Und er nimmt uns viel Arbeit ab, die wir zuvor häufig von Hand erledigt haben“, ergänzt er weiter. Eingesetzt wird die Baumaschine nicht nur mit einem Hammer, sondern auch mit Löffel. Vor der Neuanschaffung mietete der Geschäftsführer einen Bagger in dieser Größe an.

Das Tiefbauunternehmen Hoffmann ist seit 2004 Kunde der Zeppelin Niederlassung Köln und hält schon viele Jahre lang der Marke Cat die Treue. „Ein Herstellerwechsel kommt für mich auf keinen Fall infrage – ich weiß, dass ich bei Zeppelin gut aufgehoben bin, wenn der Service an den Maschinen fällig wird. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil unser Sohn dort arbeitet. Seitdem ich mich 1992 als Ein-Mann-Betrieb selbstständig gemacht habe, kommen in meinen Fuhrpark nur Geräte von Cat. Natürlich haben die Maschinen ihren Preis. Das mag sich bei dem einen oder anderen Unternehmer im Kopf festgesetzt haben, doch das ist ein Trugschluss. Langfristig rechnet es sich, wenn man den Anschaffungspreis plus die Ersatzteilversorgung und die Maschinenwartung zusammennimmt“, betont Hoffmann.

Mit dem Bagger möchte er seine bisherigen Geschäftsaktivitäten ausbauen. Hat der Familienbetrieb mit seinen Mitarbeitern bislang Erd- und Tiefbauarbeiten ausgeführt, übernimmt er seit kurzem auch den Abbruch kleinerer Objekte, wie beispielsweise Einfamilienhäuser. Außerdem können Privatleute sowie Firmen Baumaschinen mit oder ohne Fahrer bei Monika Hoffmann mieten. „Heutzutage wird Flexibilität verlangt. Auch wenn in unserer Branche ein harter Preiskampf tobt, muss man da nicht mitmachen. Schließlich möchte man ja von den Einnahmen leben können“, stellt der Firmenchef klar.

www.zeppelin-cat.de

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