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Dücker-Sprühkopf lässt dem Eichenprozessionsspinner keine Chance

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Die Raupe des Eichenprozessionsspinners (EPS) ist ein Schädling, der vermehrt Eichenbäume in Deutschland befällt. Seine Brennhaare verbreiten sich mit dem Wind und haben ein gefährlich hohes allergenes Potential. Damit wurde der EPS im März und April vergangener Jahre zum Schrecken auf Kinderspielplätzen und Schulhöfen.

Zur Beseitigung des EPS muss ein erheblicher Aufwand betrieben werden. Auf die Idee, den EPS auf biologische Art zu bekämpfen, ist nun die Firma e-nema in Schwentinental gekommen, denn sie produziert in Deutschland seit Jahren Nematoden-Arten zur biologischen Schädlingsbekämpfung. Nur, diese Nematoden leben normalerweise im Erdboden und fressen, einfach gesagt, dort die Schädlinge. Wie kommen jetzt die Nematoden auf die Eichen zu den Raupen?

e-nema entwickelte dafür eine spezielle nematodenhaltige Spritzbrühe, die mit Rückenspritzen in den Eichen verteilt wird und Blätter wie Raupen benetzt. Eine nicht ganz einfache Arbeit bei Dunkelheit und an 20 Meter hohen Eichenbäumen, zumal dieser Vorgang nach ca. 14 Tagen wiederholt werden sollte. Landesbetriebe und kommunale Einrichtungen aus NRW und Rheinland-Pfalz suchten nach technischen Lösungen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Dücker entwickelt spezielles Anbaugerät

Als bei der Firma Dücker angefragt wurde, ob sie ein Anbaugerät zur biologischen Bekämpfung des EPS liefern könne, musste das Unternehmen erst einmal passen. Doch man erkannte darin sofort eine Marktlücke und machte sich daran, diese zu schließen. Zunächst wurde ein Sprühkopf entwickelt und gebaut, dessen Luftstrom den Nebel der Nematoden-Spritzbrühe zu den Blättern und Raupen trägt. Er ist an allen Dücker-Auslegerarmen montierbar und damit das Herzstück des Dücker-Systems zur biologischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Alle anderen erforderlichen Elemente sind Standard im Dücker-Lieferprogramm: Auslegerarme im Frontanbau, hydraulische, elektronische Steuerung am Fahrerplatz, Schläuche, Pumpen, Ventile und Wasserfässer.

So entstand ein Sprühgerät für unterschiedliche Auslegerarmgrößen, das vielseitig für den Einsatz mit den unterschiedlichsten Sprühmittel geeignet ist. Mit diesem Dücker-Anbaugerät haben einige Landesbetriebe und kommunale Einrichtungen aus NRW und Rheinland-Pfalz bereits im Vorjahr den EPS erfolgreich bekämpft. Sie sehen der neuen Saison gelassen entgegen.


 

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