News

DiKOM Nord – Fachmesse für kommunale Führungskräfte

Fachmesse für digitale Kommunen hat mit der Eingliederung der KOMCOM wieder für Klarheit am Markt gesorgt.

DiKomStuttgart – Die DiKOM Nord – Fachmesse für digitale Kommunen hat mit der Eingliederung der KOMCOM wieder für Klarheit am Markt gesorgt. Vom 16. bis 17. Februar 2011 präsentieren sich mehr als 100 führende Anbieter von Informationstechnologien für den kommunalen IT-Sektor im HCC in Hannover. Die Vorträge des Rahmenprogramms bieten zudem Lösungen für alle mit der Steuerung einer Kommune befassten Führungskräfte aus Städten, Gemeinden und Kreisen.

Mit der Übernahme der Messemarke KOMCOM und deren Integration hat der Messeveranstalter der DiKOM – Fachmesse für digitale Kommunen, H & K Messe GmbH & Co. KG aus Stuttgart, wieder für Klarheit und Transparenz am kommunalen IT-Messemarkt gesorgt. Ausstellern und Besuchern wird eine zentrale und gebündelte Messeveranstaltung geboten, am traditionellen Standort, dem HCC in Hannover, zum traditionellen Termin Mitte Februar.

„Wir haben in den letzten Wochen sehr viele Gespräche mit unseren Ausstellern und Besuchern geführt“, so Hans Rosenberger, der schon in den vergangenen 10 Jahren die Geschicke der KOMCOM lenkte und seit September 2010 die DiKOM verantwortet. „Mit der Übernahme der KOMCOM sind wir den Wünschen des Marktes nach einer Bereinigung gefolgt. Das hat sich auch direkt bei den Anmeldungen der Aussteller und den Besucherregistrierungen bemerkbar gemacht. Zur DiKOM Nord haben wir nun mehr als 100 der führenden Anbieter von Informationstechnologien für den kommunalen IT-Sektor gemeldet und können den Besuchern so einen kompletten Überblick zu den neuesten Produkten und Lösungen inklusive kurzer Messewege und einfacher Anreise geben“, so Rosenberger.

Mehrwert für Besucher: Das Leitthema zur DiKOM Nord 2011

Das Anliegen der DiKOM ist es aber nicht nur, den Besuchern die führenden Anbieter und Dienstleister von Informationstechnologien für den kommunalen IT-Sektor in kompakter und übersichtlicher Form zu präsentieren, sondern insbesondere konkrete Lösungsmöglichkeiten zu den aktuellen Herausforderungen in den Kommunen aufzuzeigen.

Ein neues, zentrales Forum auf den DiKOM Messen wird daher die aktuellen und anstehenden Herausforderungen der Kommunen in Form eines Leitthemas aufgreifen und vertieft behandeln.

Das Leitthema der DiKOM Nord 2011 wird dem Gedanken der vernetzten Stadt Rechnung tragen und im Rahmen des Finanzmanagements insbesondere Analyse- und Steuerungssysteme in einer Kommunalverwaltung beleuchten.

Die Einführung des doppischen Rechnungswesens beeinflusst jede Abteilung einer Kommune. Auch und gerade Tiefbau- oder Liegenschaftsämter. Eine nicht unerhebliche Gefahr besteht im Auseinanderlaufen der Systeme aufgrund des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins von Daten sowie in der Aufarbeitung und Auswertung von Daten. Was also kommt nach der Doppik?

Das Forum wird durch Impulsreferate, Vorträge und Podiumsdiskussionen von Referenten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft geprägt sein, die ihr Expertenwissen weitergeben und aktuelle Entwicklungen des Leitthemas beleuchten, Praxisbeispiele vorstellen und konkrete Handlungsempfehlungen geben. Vortragende sind hier u. A. Dr. Christoph Lahmann, IT-Beauftragter des Landes Niedersachsen, Uwe Ufer, Bürgermeister der Stadt Hückeswagen, Ekkehard Grunewald, Kämmerer der Stadt Salzgitter, der Kreis Wittmund und Referenten aus Unternehmen wie SAP, DATEV, IBM oder MACH.

Kommunales Infrastrukturvermögen: Herausforderung bei der Doppik-Fortführung

Ein weiteres Forum der DiKOM beleuchtet die Auswirkungen und Herausforderungen, die im Zuge der erstellten Eröffnungsbilanz und dem darin abgebildeten Infrastrukturvermögen auf die Kommunen zukommen. Erste Erfahrungen von Kommunen insbesondere in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass bei der Fortführung der Doppik Probleme aufkommen, die zum Teil bei der Eröffnungsbilanz noch nicht in vollem Umfang absehbar waren. Ursachen liegen z.B. darin, dass die Straßendokumentation zu ungenau oder pauschal durchgeführt wurde, so dass Erhaltungs- und Investitionsmaßnahmen bei Straßen, Wegen und Nebenanlagen bei der Fortführung bilanztechnisch nicht präzise genug abgebildet werden kann. Als Folge entstehen nicht nur Probleme bei der Erstellung des Haushaltsabschlusses, die Kommunen verlieren auch an Flexibilität im Rechnungswesen. Es tauchen komplexe Fragestellungen auf, die sowohl die Kämmerei als auch die Tiefbau- und Straßen-Ämter betreffen. In einer anschließen Podiumsdiskussion werden Fachfragen vertieft und das Publikum hat die Möglichkeit, gezielte Problemstellungen anzusprechen.

Podiumsdiskussion zur DMS-Einführung

Einführung und Umstellung auf elektronisches Akten- und Vorgangswesen mit DMS ist ebenfalls ein aktuelles Thema in vielen Kommunen. Am Beispiel der Gemeinde Neu Wulmstorf, die zum 1. Januar 2012 den hausweiten DMS-Betrieb anstrebt, wird in einer Podiumsdiskussion erörtert, wie Geschäftsprozesse in die DMS-Systematik integriert werden können. Insbesondere die Erarbeitung einer elektronischen Ablagestruktur, die sich auch an den Produkten der doppischen Haushaltsführung orientiert wird hier intensiv beleuchtet.

Mit den angeschlossenen Fachvorträgen der Aussteller haben die kommunalen Abteilungsleiter und Sachbearbeiter zudem die Gelegenheit Lösungsansätze für die Aufgaben ihres spezifischen Arbeitsgebietes zu finden. Dabei wird, abhängig vom Thema des Vortrags, immer wieder auf die Verzahnung mit dem Leitthema eingegangen. Es werden Abhängigkeiten und Konsequenzen von Entscheidungen aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten für eine effizientere Zusammenarbeit innerhalb der Kommune präsentiert. Praxisbeispiele stehen auch dabei im Vordergrund.

Mehr Informationen zur DiKOM, den Ausstellern und dem Rahmenprogramm findet man auch auf der Internetseite www.dikomexpo.de.

Weitere DiKOM Messen finden vom 03. – 04. Mai 2011 in Frankfurt und vom 13. – 14. September 2011 in Leipzig statt.

Nach oben
facebook youtube twitter Instagram LinkedIn