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DEUTZ hat keine Lieferprobleme - AGCO-Darstellung zurückgewiesen

Der Motorenhersteller DEUTZ hat Berichte über mögliche Lieferprobleme zurückgewiesen. Derzeit reichten die Kapazitäten einfach nicht, um den sehr hohen Marktbedarf zu befriedigen, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag auf Anfrage. 

Ende der vergangenen Woche hatte der US-Landmaschinenhersteller AGCO seine gesenkte Gewinnprognose für das laufende Quartal mit angeblichen Lieferengpässen bei DEUTZ begründet. Die Aktie des Kölner Unternehmens war darauf hin am Montagvormittag um zeitweise mehr als acht Prozent eingebrochen. 

DEUTZ beliefert den Traktorenhersteller Fendt, die deutsche AGCO-Tochtergesellschaft, mit Motoren. "Wir liefern in diesem Quartal schon 20 Prozent mehr an Fendt als vor einem Jahr", sagte die DEUTZ-Sprecherin weiter. Im laufenden Jahr würden noch einmal 100 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion investiert, so dass sich die höhere Nachfrage bis zum Jahresende ausgleichen lasse.

AGCO hatte am Freitag auf beschränkte Lieferkapazitäten für seine deutsche Tochtergesellschaft verwiesen. Wegen der verspäteten Lieferungen werde AGCO einen Teil der für das erste Quartal geplanten Gewinne erst im Folgequartal erzielen, sagte ein AGCO-Sprecher in Deutschland. Die Situation sei aber nicht dramatisch.

Am Frankfurter Aktienmarkt machte die DEUTZ-Aktie ihre frühen Verluste teilweise wieder wett. Das Papier notierte am frühen Nachmittagaber immer noch 2,56 Prozent niedriger als am Freitag bei 11,05 Euro und war damit Schlusslicht im MDAX.

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