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Der Profi für alle Hanglagen: die funkferngesteuerte Mähraupe von Kersten

Das Antriebskonzept der HyCut basiert auf einem seriellen Hybriden, was die Maschine zu einem extrem sparsamen und umweltfreundlichen Arbeitsgerät macht – und das bei einer permanent gleichbleibenden hohen Leistung, egal in welchem Einsatzgelände.

Mäharbeiten zählen neben dem Winterdienst zu den zeitintensivsten Aufgaben von Bauhöfen und Straßenmeistereien. Gleichzeitig sind sie von extremer Wichtigkeit, besonders zur Erhaltung der Verkehrssicherheit. Doch nur selten finden sich in und um Kommunen ausschließlich ebene, leicht zugängliche Grünflächen, die gemäht werden müssen. Nutzer von handgeführten oder Aufsitzmähern bringen sich bei Einsätzen in Hanglage oder in unwegsamem Gelände nicht nur selbst häufig in Gefahr. Bei solchen Arbeiten stoßen sie oftmals auch an ihre Belastungsgrenzen. Genau hier kommt die Kersten Arealmaschinen GmbH mit ihrer HyCut ins Spiel. Denn die neuartige Mähraupe erleichtert durch ihre Funkfernsteuerung professionelle Grünflächenarbeiten um ein Vielfaches. Doch damit nicht genug: Die HyCut unterscheidet sich auch wesentlich von den anderen auf dem Markt befindlichen Mähraupen. Ihr Antriebskonzept basiert nämlich auf einem seriellen Hybriden.

Dieser echte Hybridantrieb zeichnet sich dadurch aus, dass der 23 PS starke B&S-Vanguard-Motor (EU Stage 5) mit CAN-BUS-Steuerung einzig und allein dem Zweck dient, den 48-V-Stromgenerator anzutreiben, der Energie in die Pufferbatterie (48 V/35 Ah) einspeist. Mit dieser Energie werden wiederum die drei Elektromotoren der Mähraupe betrieben – zwei 3-kW-Elektromotoren für das Kettenfahrwerk sowie ein 10-kW-Elektromotor für das Mähdeck. Es besteht somit keine direkte Verbindung zwischen Generator und den Verbrauchern. Durch dieses serielle Hybridsystem gewährleistet die HyCut eine 100-prozentige Kraftentfaltung – und das nonstop. Gleichzeitig spart die Mähraupe von Kersten aber auch enorme Mengen von Kraftstoff ein, was sie zu einer extrem umweltfreundlichen Maschine macht. Es ist aber auch möglich, die HyCut rund einen Kilometer zu bewegen, ohne dass dazu der Verbrennungsmotor gestartet werden muss. Hierbei wird einfach der Strom aus der Batterie genutzt. Die Mähraupe schafft dabei stufenlos eine Geschwindigkeit bis maximal sieben km/h.


Cleveres Lastmanagementsystem reduziert Bedienfehler

Die neue Mähraupe von Kersten beeindruckt aufgrund ihrer innovativen Elektronik auch mit einer präzisen Steuerung in jeder Hanglage. Sie meistert problemlos Steigungen bis 50 Grad, was einer Hangtauglichkeit von 120 Prozent entspricht. Der Verbrennungsmotor ist dabei genau für solche Extrembedingungen ausgelegt: Egal in welcher Position sich die HyCut befindet – sie bekommt permanent das Optimum an Leistung von ihm bereitgestellt. Das luftgekühlte Getriebe besitzt zudem eine elektronische Bremse, die ein Wegrollen am Hang verhindert. Und auch die durchdachte Anordnung der Aggregate führt dazu, dass die Maschine sich stets in Balance befindet, was sowohl ein Abrutschen als auch einen Leistungsabfall unmöglich macht. Bis zu einer Reichweite von 300 Metern kann der Anwender die Mähraupe mithilfe der benutzerfreundlichen Funksteuerung bedienen. Durch die 2-Hebel-Steuerung mit Joysticks wird die HyCut intuitiv gesteuert – der Blick bleibt so durchgehend auf die Mähraupe gerichtet. Eine bahnbrechende Neuheit ist dabei die „Speed Control“-Funktion. Mit dieser lässt sich die Geschwindigkeit der Maschine stufenlos und spielend leicht an die Arbeitsbedingungen anpassen. Muss die HyCut beispielsweise eine Stelle mähen, an der das Gras recht hoch- und dichtgewachsen ist, dann verhindert dieses ausgeklügelte Lastmanagementsystem ein Verstopfen des Mähwerks, indem es die Fahrgeschwindigkeit reduziert. Wird der Graswuchs ein Stück weiter erneut weniger, steigert sich automatisch auch die Fahrgeschwindigkeit, bis das zu Beginn eingestellte Maß wieder erreicht ist. Dieses clevere System reduziert somit die Gefahr von Bedienfehlern. 

Unter dem Mähdeck der HyCut befindet sich ein Sichel-Mähwerk bestehend aus zwei Spinden mit je zwei Grobschnitt- und Feinschnitt-Pendelmessern. Die neue Mähraupe von Kersten arbeitet mit einer Schnittbreite von 1.150 mm und einer Schnitthöhe, die sich zwischen 50 und 180 mm einstellen lässt. Da die Maschine in der Lage ist, sowohl vorwärts als auch rückwärts zu mähen, ist zu keiner Zeit ein Wendemanöver erforderlich. Der Vorteil besonders bei Hangeinsätzen: Die Mähleistung bleibt permanent konstant und es kommt zu keiner Zerstörung der Grasnarbe.

Service- und wartungsfreundliche Mähraupe

Neben 15 cm breiten Gummiketten verfügt die 580 kg schwere HyCut mit ihren kompakten Maßen von 160 x 150 x 89 cm (L x B x H) über zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale: zertifizierte Hebe- und Zurrpunkte, LED-Scheinwerfer, Hupe, Blitz-Warnleuchten u.v.m. Und auch beim Punkt Wartungsfreundlichkeit überzeugt die Mähraupe auf ganzer Linie. So lässt sich das Mähwerk in wenigen Handgriffen ganz einfach vom Grundträger entfernen. Auch der 25-l-fassende Benzintank lässt sich leicht wechseln und verliert dabei keinen Tropfen Kraftstoff – dasselbe System wird auch im Marinebereich eingesetzt. Die Kersten Arealmaschinen GmbH mit Sitz in Rees (NRW) bietet seinen Kunden darüber hinaus aber noch etwas ganz Spezielles an: einen Service-Link zum Diagnosezentrum des Unternehmens. Auf diese Weise erhält der Kunde nicht nur Meldungen, wenn an seiner Maschine Unstimmigkeiten z.B. hinsichtlich der Temperaturen auftreten. Gleichzeitig ist auch eine Ferndiagnose bei Problemen mit der Mähraupe möglich.

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