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demopark + demogolf zeigt innovative Akkugeräte für den Profi

Leistungsfähig und nachhaltig zugleich

„Je lauter, desto leistungsfähiger“, dieses häufig anzutreffende Vorurteil bei handgeführten Maschinen dürfte bald der Vergangenheit angehören. Zahlreiche Neuheiten, die auf der diesjährigen demopark + demogolf vom 23. bis 25. Juni in Eisenach präsentiert werden, beweisen, dass es immer mehr hocheffiziente Akkugeräte gibt, die auch leistungsbezogen mit ihren benzinbetriebenen Pendants problemlos mithalten können. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Die von außerordentlich effizienten Lithium-Ionen-Akkus mit Energie versorgten Blasgeräte, Kettensägen, Heckenscheren, Motorsensen, Rasentrimmer, Hochentaster, Astscheren, Bodengrubber, Sprühgeräte und Kehrmaschinen haben einen deutlich geringeren Geräuschpegel und stoßen keine gesundheitsschädlichen Abgase mehr aus. Auch ihre Vibrationen sind kaum noch spürbar. Die meist mit bürstenlosen Elektromotoren ausgestatteten Akkugeräte erfordern einen geringen Wartungsaufwand und lassen sich bequem per Knopfdruck starten. Die Geräte sind in der Regel auch leichter als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor. Somit vergrößert sich auch das mögliche zeitliche Arbeitsfenster – insbesondere für Arbeitskräfte in Innenstädten und lärmberuhigten Zonen. Die Akkus der einzelnen Hersteller sind zudem maschinenübergreifend kompatibel, was die Flexibilität in der Praxis erhöht.

Wirtschaftliche Akkugeräte für Profis

Nachhaltige Technik für gepflegte Städte, attraktive Grünanlagen und Gärten punktet auch bei den Kosten, zumal sie vor allem im laufenden Betrieb unschlagbar günstig ist: Den durchschnittlichen Betriebskosten von rund 20 Cent für eine Komplettladung (1 kWh) stehen rund 8,50 Euro für fünf Liter Zweitaktgemisch beim Einsatz eines entsprechenden Benzingerätes gegenüber. Der bislang leistungsstärkste Rückenakku auf dem Markt mit einer Kapazität von 1.400 Wattstunden lässt sich selbst mit den energieintensivsten Blasgeräten einen ganzen Arbeitstag lang, etwa bei der Laubbeseitigung in Kommunen, einsetzen. Über Nacht wird der sogenannte Power-Pack dann aufgeladen und steht am nächsten Tag für den professionellen Pflegeeinsatz, auch mit anderen Geräten, zur Verfügung. Bei rund 200 Arbeitstagen hat sich der Akku etwa bereits nach einer Saison komplett amortisiert. Einige Anbieter haben darüber hinaus Leasing- und Mietkauf-Modelle geschnürt, die den Profianwendern den Einstieg in die grüne Pflegetechnik erleichtern sollen. Neu auf dem Markt ist ein universeller Rückenakku, der sich sogar mit Pflegegeräten unterschiedlicher Hersteller einsetzen lässt. So kann sich der Pflegeprofi seine bevorzugte Akkugerätepalette selbst zusammenstellen.

Green Technology im Kommen

Die Geräte können zum Teil wahlweise mit Schiebe-Akkus zum Wechseln oder mit leistungsstarken, rückentragbaren Back-Packs betrieben werden. Einen Memory-Effekt gibt es nicht mehr. Unterschiede sind nicht nur bei der Kapazität und der Spannung, sondern auch bei der Technologie der verwendeten Lithium-Ionen-Zellen vorhanden. Die Ladezyklen betragen je nach Modell zwischen 800 und 1.200 Zyklen. Danach sind die Akkus mit geringerer Kapazität aber weiter verwendbar. Während bei Elektrowerkzeugen für den privaten und semiprofessionellen Bereich überwiegend Mangan-Zellen zum Einsatz kommen, werden in den Rückenakkus für den professionellen Bereich meist leistungsstarke Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen eingebaut. Sie haben bei gleicher Leistung nur etwa noch die Hälfte des Gewichtes der Mangan-Zellen. Moderne Lithium-Polymer-Zellen lassen sich noch flexibler zum Beispiel in schlank gebaute Akku-Packs für den Baumklettereinsatz integrieren. Mit Schnellladegeräten sind die Batterien in sehr kurzer Zeit wieder einsatzfähig. Inzwischen werden auch Energiewandler angeboten, mit denen sich herkömmliche Elektrogeräte mit 220 Volt Wechselspannung per Akku betreiben lassen. In Verbindung mit Solarladestationen, die es auch als Klappvariante für den Transport im Pkw-Kofferraum gibt, lassen sich die vielseitigen Pflegegeräte sogar völlig ohne direkte CO2-Emissionen im Betrieb verwenden. Der klimaneutrale Pflegebetrieb, ob in Kommune oder im Garten- und Landschaftsbau, ist dank innovativer Technik schon heute keine Zukunftsvision mehr.

Als größte europäische Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen bietet die demopark + demogolf  auf mehr als 250.000 Quadratmetern die einzigartige Möglichkeit, Maschinen und Geräte anwendungsnah im Praxiseinsatz zu erleben. Die Messe wird von der Gesellschaft zur Förderung des Maschinenbaus mbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des VDMA, veranstaltet. Weitere Informationen finden Sie unter www.demopark.de.

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