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Caterpillar und Zeppelin liefern neue Impulse im Bereich Baumaschinen-Technologien

Initialzündungen für Zukunftstrends bei Baumaschinen gehen von der bauma aus: Auch vom 8. bis 14. April 2019 wird die größte Messe der Welt wieder zur Präsentationsfläche von Neu-heiten. Welche Technologien Unternehmen weiter in ihrer Produktivität nach vorne bringen, wollen Caterpillar und Zeppelin den Besuchern auf einer Ausstellungsfläche von 9.000 Quad-ratmetern in der Halle B6 und auf dem Stand FM709 im Freigelände in ihren ganzen Facetten vermitteln.

Rund 64 Exponate in allen Größenklassen spiegeln die Fortschritte für Baumaschinen-Einsätze im Erd-, Tief- und Straßenbau, Galabau, Abbruch und Recycling sowie in der Ge-winnung von Rohstoffen wieder. Darunter alleine 20 Neuvorstellungen – so viele wie noch nie auf einer bauma. Das soll unterstreichen, dass Kunden bei Caterpillar und Zeppelin die größte Bandbreite an Maschinen erhalten. Das Segment Umschlag vertreten auf der bauma etwa die Cat Modelle MH 3024 und MH3026, auf den Tief- und Straßenbau ausgerichtet sind Mo-bilbagger vom M314F bis M318F oder kompakte Zeppelin Mobilbagger ZM70 und ZM110. Das Segment Straßenbau wird auf der Messe abgedeckt durch Gummikettenfertiger AP555F, Kaltfräse PM310, Walzen CS12 GC, CS44B und CS66B. Die Fachmesse in Mün-chen liefert nachhaltige Impulse für neue Technologien sowie für Dienstleistungen, die zu-künftig Prozesse und Arbeitsabläufe auf der Baustelle prägen, sie effizienter und kostengüns-tiger machen und Bauprojekte mehr automatisieren. Der Schlüssel dazu ist die Vernetzung von Cat Baumaschinen im Zuge der Digitalisierung. „Rewrite the Rules“ beziehungsweise „schreibe die Regeln neu“ – unter diesem Motto steht der gemeinsame Messeauftritt.

Neuheiten lassen sich nicht nur an ihrer Konstruktion und fortschrittlichen Technologien wie etwa zum Spritsparen ablesen, sondern auch am Design. Ein neues Markenzeichen verpasst Caterpillar in Zukunft seinen Baumaschinen. Zwar schon 2018 angekündigt, aber erst zur bauma in die Tat umgesetzt, gibt es das erstmals zu sehen in Form der neuen dieselelektri-schen Cat Raupe D6 XW XE. Sie zeigt auf der bauma unverändert das legendäre Cat Sym-bol in Form des gelben Dreiecks. Umgestaltet wurde das Markenzeichen, das nun das Logo und den Modelltyp jeweils mit einem dreidimensionalen roten Sechseck kombiniert und das ein ebenfalls hexagonal strukturiertes Gittermuster einfasst. Bis 2020 soll dann die gesamte Produktlinie an die neue Gestaltung angepasst werden.

Trend Minibagger der nächsten Generation

Eine neue Ära läutet Caterpillar mit der nächsten Generation an Minibaggern ein – die kom-pakte Bauweise findet immer mehr Anhänger, weil Platz auf der Baustelle zum limitierenden Faktor wird. Vertreter in der Klasse von einer bis zehn Tonnen aufwärts treten auf der bauma an, um den nächsten Generationswechsel dieser Maschinengattung einzuleiten. Allen voran die neuen Cat 301.5, 301.6, 301.7 CR, 301.8, 302 CR, die bereits alle schon mit verbrauchs-armen Stufe-V-Motoren ausgestattet sind, wie die ebenfalls präsentierten Modelle 308 CR und 310. Diese Maschinen in der Klasse 8 bis 10 Tonnen und die neuen Minibagger von einer bis zwei Tonnen hat Caterpillar jeweils auf Basis einer neuen Plattform entwickelt. Die Intenti-on: Zeit und Entwicklungskosten zu senken sowie Fertigung, Reparaturen und Lageraufwand für Ersatzteile zu reduzieren. So ein Generationswechsel beruht auf Kundenforderungen, wie eine mühelose Handhabung und starke Leistungsmerkmale. Er bringt etliche Neuerungen mit sich, wie eine Joystick-Lenkung. Für den Bediener bieten die Minibagger einen LCD-Monitor, der die individuelle Einstellung der Arbeitshydraulik ermöglicht, über den die Wegfahrsperre aktiviert sowie Radio, Heizung, Lüftung und die – in dieser Klasse bis jetzt nicht übliche – opti-onale Klimaanlage gesteuert werden können. Der 308 CR ist zudem optional auch mit Ver-stellausleger erhältlich.



Trend Vernetzung

Seit der Einführung von Condition Monitoring nimmt der Baumaschinenservice bei Zeppelin längst Kurs in Richtung Industrie 4.0. Für Kunden hat Zeppelin verschiedene digitale Service-Pakete geschnürt, unter denen sie wählen können, wenn es um die Wartung, Instandsetzung und Reparatur von Maschinen geht. Die Ausgangsbasis bildet hier die Anbindung an das Kundenportal, über das Online-Ersatzteile bestellt werden können. Eine weitere Funktion ist mit der Anbindung an das Telematiksystem VisionLink verbunden. Dabei werden die Daten wie GPS-Position, Start-/Stoppzeiten, Betriebsstunden, Kraftstoffverbräuche und Fehler-Codes über Produkt Link vermittelt und ausgewertet, mit deren Hilfe Ferndiagnosen genauso möglich sind wie die Fehlererkennung von Baumaschinen. Dank intelligenter Datenanalysen machen Baumaschinen rechtzeitig auf Störungen aufmerksam, bevor diese mit kostspieligen Folgen zu Buche schlagen.

Instandhaltungsmaßnahmen sollen planbar und Abnutzungsre-serven von Verschleißteilen besser genutzt werden. Anhand der übermittelten Informationen und automatisch generierten Berichten lassen sich Rückschlüsse für Betriebsabläufe ziehen. Schon heute verspricht die vernetzte Baumaschine effizientere Abläufe, höhere Produktivität sowie Kosten-einsparungen. Auf der bauma werden folglich die Vorteile des Flottenmanage-ments detailliert vorgestellt, die dem Unternehmer eine umfassende und flexible Überwa-chung seines Maschinenparks ermöglichen und dafür sorgen, dass Baumaschinen effizien-ter, sicherer und produktiver einzusetzen sind. Zeppelin bietet inzwischen auch das Flotten-management für alle an und reagiert auf ein zentrales Bedürfnis der Kunden, auch gemischte Flotten in einem System zu erfassen und andere Fahrzeuge aufzunehmen. Auch ältere Cat Baumaschinen können an das Flottenmanagement angebunden werden. Präsentiert wird auf der bauma auch eine neue App von Caterpillar. Sie dient dazu, Benutzern den Fernzugriff auf die Betriebsstunden, den Standort, den Empfang von Diagnosecodes und die Verwaltung der Wartung direkt von ihrem Smartphone aus zu ermöglichen, ohne dass sie ihren Computer einschalten müssen.

Trend alternative Antriebe

Antworten dürfen bauma-Besucher bei Caterpillar und Zeppelin auch zum Thema Emissio-nen erwarten. Die angekündigten und drohenden Fahrverbote in den Innenstädten haben den Druck erhöht, diese zu vermeiden. Die Anforderungen nach sauberen, leiseren und effiziente-ren Baumaschinen steigen. Eine Lösung kann hier der Einsatz von Elektroantrieben sein – auf der bauma feiert eine vollelektrisch betriebene Variante des kompakten Radladers Cat 906 seine Premiere. Er wird von einer Lithium-Ionen-Batterie mit elektrischem Antriebsstrang angetrieben. Doch es sind nicht alleine kleine Maschinen im unteren Leistungsbereich mit elektrischen Antrieben gefordert. Für den Materialumschlag entwickelte Zeppelin mit seiner Customizing-Abteilung einen elektrisch betriebenen Umschlagbagger MH22, der im Freige-lände ausgestellt wird. Ausgerichtet wurde er auf eine hohe Leistung im Halleneinsatz, wo er abgasfrei mit geringer Geräuschentwicklung seine Vorteile ausspielen kann.

Trend: Mehr Ergonomie

Ein weiteres beherrschendes Thema in der Branche ist der Fachkräftemangel. Der Gewin-nung von Nachwuchskräften sowie den Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten bei den Ausstellern widmet sich das ICM. Zeppelin präsentiert sich dort als Arbeitgeber und beteiligt sich zum wiederholten Mal an der Initiative Think Big und der „Werkstatt live“, wenn wieder Azubis an Baumaschinen schrauben und dabei von ihrem Berufsalltag berichten.

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