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Berti Macchine Agricole eröffnet seine Industrie 4.0

Das Projekt der Erweiterung der Niederlassung in Caldiero wird in Rekordzeit abgeschlossen: Eine wichtige Investition, um die Größe des traditionsreichen Unternehmens „Berti Macchine Agricole“ in Caldiero zu verdoppeln und daraus eine echte „Industrie 4.0“ zu machen.

Das ist das Ergebnis des unternehmerischen Erfolges, der selbst in Krisenjahren den Wert dieses mittelgroßen Unternehmens aus Verona zeigt, das seit Jahren zu den Marktführern für landwirtschaftliche Maschinen gehört. Die neue Niederlassung wurde in Rekordzeit errichtet und mit der Einweihung, die für Anfang September geplant ist, wird der Betrieb aufgenommen. „Die Erweiterung der Fabrik ist ein Projekt, das wir mindestens seit 2011 im Hinterkopf haben, denn der Anstieg der Nachfrage nach unseren Produkten führte zu einer Explosion der Produktion, die in der derzeit bestehenden Fabrik unmöglich weitergeführt werden konnte“, betont Filippo Berti, der mit seiner Schwester Alessandra das in den 20er Jahren von Großvater Livio gegründete und in der Nachkriegszeit von Vater Mario weiterentwickelte Unternehmen in dritter Generation führt. Das Unternehmen verzeichnete 2017 einen Umsatz von über 26 Millionen Euro, verteilt auf die Märkte der halben Welt. „2015 bot sich uns die Gelegenheit, ein Grundstück mit ca. 20.000 Quadratmetern direkt vor unserem derzeitigen Firmensitz zu erwerben und wir haben das Projekt sofort gestartet und uns unverzüglich um die Genehmigungen gekümmert“, berichtet Berti. „Die neue Niederlassung erstreckt sich über 9.300 Quadratmeter. Die Maurerarbeiten wurden Ende Mai abgeschlossen, nun arbeiten wir an den Anlagen im Inneren, um im August wichtige Produktionsprozesse in die neuen Räumlichkeiten zu übersiedeln.“

„Bis zum Ende des Jahres wird auch die Modernisierung des alten Produktionssitzes abgeschlossen und bis zum Sommer 2019 wird ein neues, überdachtes Gebäude mit 2.000 Quadratmetern errichtet, in dem wir auch neue Produktlinien entwickeln können, die sich von den bisherigen Produktlinien unterscheiden, jedoch stets den Landwirtschaftssektor betreffen“, so Berti weiter. Klare, entschlossene Ziele, die von einem junggebliebenen Unternehmen erreicht werden wollen, das auf eine großartige Geschichte zurückblickt. „Wir möchten die Produktion im Lauf der nächsten zwei Jahre im Vergleich zu den aktuellen Werten um 50 Prozent steigern“, berichtet Berti. „Mit dem derzeitigen Firmengelände müssen wir uns bei allen Mitarbeitern für das bedanken, was wir erreicht haben. Denn auch an Samstagen wurde gearbeitet. Im neuen Gebäude werden wir besser arbeiten und eine bessere Qualität sowie eine raschere, effizientere Lieferung anbieten können. Dank der neuen Informatiksysteme, die wir anwenden werden, kann in Zukunft jeder Kunde direkt von seinem Terminal den Fortschritt der bestellten Maschine überwachen und einsehen.“

Berti ist ein Manufakturbetrieb, der auf die Herstellung von Maschinen für das Mähen und Zerkleinern jeder Art von Vegetation, für Schnittwerkzeuge und für die Bearbeitung von Stämmen spezialisiert ist, die an Traktoren, Baggern und Radladern montiert werden können. Heute werden 65 Prozent des Umsatzes im Ausland generiert, wobei ein Großteil davon in Europa (40 Prozent) und der Rest in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und vielen anderen Ländern generiert wird. Der Katalog enthält gut 500 verschiedene Modelle.


Die neue Niederlassung bringt eine Erneuerung der gesamten Fabrik mit sich. „Alle Produktionsprozesse werden miteinander vernetzt – von der Produktion bis zum Lager, von der Verwaltung bis zur Logistik.“ Ein automatisches Lager wird die Vorbereitung der für den Produktionsprozess erforderlichen Bauteile erleichtern und eine robotergestützte Lackierungsanlage wird den Zeitaufwand im Vergleich zu einer traditionellen Lackierung deutlich reduzieren, während die Fortbewegung und die Einlagerung der fertiggestellten Maschinen einem automatisch gesteuerten Gabelstapler anvertraut wird, der jedes einzelne Gerät auswählen und transportieren kann. „Dieser Sprung bringt uns nach vorne und ist unabdingbar, um unseren Kunden weiterhin die Qualität anbieten zu können, durch die wir uns auszeichnen“, fasst Filippo Berti zusammen.

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