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Behutsame Verdichtung mit Ammann Gummiradwalze

Renaissance der Gummiradwalze

Die großen Gummiradwalzen von Ammann sieht man meist auf Autobahn-Baustellen. Da die imposanten Maschinen auf 30 Stunden Dauerbetrieb ausgelegt sind, können damit großen Flächen ohne Unterbrechung sicher und zuverlässig verdichtet werden. Aber auch für kleine Aufträge lohnt sich der Einsatz dieser Kolosse mit bis zu 24 Tonnen Eigengewicht. Laut Willi Reutter, Verkaufsleiter Großmaschinen Süd der Ammann-Werke erleben diese Straßenbau-Kolosse aktuell eine Renaissance.

Selten sind die räumlichen Voraussetzungen so perfekt wie man sich das wünscht. Die STL-Bau GmbH aus Weidenberg in Oberfranken erhielt zum Beispiel den Auftrag, einen Flur- und Radweg an die Stadt Kemnath anzuschließen. Der Haken an der Sache: Unter der neu zu erstellenden Strecke befand ein unter Denkmalschutz stehender Felsenkeller. Eine zu starke Vibration an der Oberfläche hätte zur Rissbildung führen können.

Bei dieser Herausforderung konnte die Gummiradwalze AP 240 von Ammann mit ihren Stärken punkten. Wie bei Wirtschaftswegen üblich, wurde auf die Tragschicht eine vier Zentimeter starke Deckschicht aufgetragen. Die Asphaltdecke wurde mit der AP 240 in zwei bis drei Übergängen bei kontinuierlicher Geschwindigkeit verdichtet. Synchron dazu wurden zwei Tandem-Vibrationswalzen eingesetzt, die feine Unebenheiten an der Oberfläche sofort ausglichen.
 
„Die Maschine erreicht eine bombige Verdichtungsleistung“, schwärmt Heinz Kolb, Firmengründer der STL-Bau. Der Porenverschluss der Asphaltschicht entsteht dabei nicht durch Vibration sondern durch das Hochziehen der bituminösen Anteile. Der hohe Kneteffekt ist eine einzigartige Fähigkeit der Gummiradwalzen, die, laut Willi Reutter, Verkaufsleiter Großmaschinen Süd der Ammann-Werke, „von unseren Kunden gerade wieder neu entdeckt werden.” Das Walkverhalten der Gummiräder steuert der Fahrer über den Luftdruck der Reifen. So entsteht an der unteren Seite der Reifen eine plane Fläche und der Asphalt bleibt in der gewünschten Form.

Auch für den Bauunternehmer Kolb ist es ein sehr wichtiges Argument, dass die Gummiradwalze durch ihre walkende Eigenschaft den Asphalt weder auflockert noch verdrängt. „So vermeiden wir, dass der Bohrkern zu niedrig und gleichzeitig zu breit wird.“ Damit sichert das Bauunternehmen auf sehr einfache Art und Weise seine Ausführungsqualität.

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