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„Baumec“ stellt die Arbeitssicherheit in den Vordergrund

Vor dem Hintergrund einer tiefen Krise der italienischen Bauwirtschaft geht in Bozen vom 17. bis 20. März 2011 die Doppelfachmesse „Baumec/Viatec“ über die Bühne.

Vier Tage lang dreht sich dann alles um die Arbeitssicherheit am Bau, Baumaschinen, Allzwecktransporter, Straßenbau und vieles mehr für die Bauwirtschaft.

Bozen, 11. März 2011 – Nach der Zusammenlegung der „Viatec“ mit der Fachmesse für Baumaschinen und Baugeräte „Baumec“ im Jahr 2009  findet diese Doppelmesse nun alle zwei Jahre in Bozen statt und ist mit 183 Ausstellern die Informationsplattform der Baubranche im Alpenraum. Die Fachmesse für Baumaschinen und Geräte „Baumec“ richtet sich an Bauunternehmer, Verantwortliche für die Leitung von Baustellen, Ingenieure und Architekten sowie an Handwerker, Monteure und Bauarbeiter und belegt die Halle D und das Freigelände. Begleitet wird sie am Samstag 19. März am Vormittag von einem Kongress bei dem es um Organisations- und Führungsmodelle für den Arbeitsschutz im Bausektor geht.  Organisiert wird der Kongress in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern: Abteilungen 19, 20 und 21 der Autonomen Provinz Bozen, INAIL - Landesdirektion Bozen, SLBK - Südtiroler Landesbauarbeiterkasse, ADES - Arbeitskreis der Experten für Sicherheit, PKB - Paritätisches Komitee im Bauwesen, Kollegium der Bauunternehmer, Interdisziplinärer Ausschuss der technischen Berufskammern und Kollegien der Autonomen Provinz Bozen.

Am Nachmittag finden Fortbildungsseminare statt, bei denen es um die Umsetzung der Modelle für ein Arbeitsschutzmanagement im Bausektor geht. Die Teilnahme am Kongress gilt als Erfüllung der Fortbildungspflicht für ZASD/LASD des Bausektors im Ausmaß von drei Fortbildungsstunden, jene an den Seminaren als Erfüllung der Fortbildungspflicht für Sicherheitskoordinatoren und ZASD/LASD des Bausektors im Ausmaß von vier Fortbildungsstunden.

Die Moderation des Baumec-Kongresses übernehmen der Direktor des INAIL, Robert Pfeifer und der fachliche Leiter des Kongresses, Franco Mugliari. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Messepräsidenten, Gernot Rössler und den Landesrat für Arbeit, Roberto Bizzo, beginnt der Kongress mit dem Beitrag des Rechtsanwalts und Beraters des Kollegiums der Bauunternehmer in Verona, Luigi Meduri über Organisations- und Führungsmodelle. Im Anschluss daran spricht der Präsident der Handelskammer Rovigo, Lorenzo Belloni darüber, wie man Arbeitsschutzmanagementsysteme in einem Bauunternehmen umsetzt.
Nach einer kurzen Kaffeepause erläutert der Rechtsanwalt und Experte im Bereich Arbeitssicherheit, Rolando Dubini aus Mailand warum ein Führungsmodell für den Arbeitsschutz eingeführt werden soll. Der stellvertretende Leiter der Abteilung für Unfallverhütung und Berufskrankheitsbekämpfung der AUVA*-Hauptstelle Wien, Georg Effenberger  berichtet über Österreichs Erfahrungen mit Modellen für Arbeitsschutz.

Im Anschluss daran folgt ein gesamtstaatliches Beispiel für Italien von Fortunato Serpelloni, dem Inhaber der Serpelloni AG in Villafranca (VR). Im letzten Kongressbeitrag stellt  das Paritätische Komitee im Bauwesen Bozens die Bedeutung von Arbeitsschutz-Führungsmodellen für regionale Unternehmen in den Mittelpunkt.

Die Anmeldung zum Kongress ist erforderlich, und kann unter www.baumec.it erfolgen. Die Teilnahme kostet 60 Euro und beinhaltet den Eintritt zur Messe an allen vier Tagen sowie die Teilnahme an den Fortbildungsseminaren. 

Die „Baumec/Viatec” ist vom 17. bis 20. März 2011 von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sechs Euro, mittels Online-Ticket vier Euro. Am 17. März, der in Italien kurzfristig zum Feiertag ernannt wurde, erhalten alle Bediensteten  der Branche im öffentlichen Dienst eine kostenlose Eintrittskarte, wenn sie eine Anfrage via E-Mail an viatec@fierabolzano.it machen.

Nähere Informationen zu beiden Fachmessen unter www.viatec.it e www.baumec.it

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