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bauma China 2008 in Shanghai

• Die nächste bauma China findet vom 25. bis 28. November 2008 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) statt

• 188.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind für die bauma China 2008 vorgesehen

Mit einer um 20 Prozent größeren Ausstellungsfläche wartet die bauma China, vom 25. bis 28. November 2008 in Shanghai auf. Eine Steigerung, die sich an der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach Bau- und Baustoffmaschinen sowie Baufahrzeugen und Baugeräten in einem Markt mit zweistelligen Wachstumsraten orientiert. Von 1980 bis 2006 hat sich das reale Bruttoin-landsprodukt (BIP) Asiens verdreifacht. Alleine die VR China wird nach einer Prognose des IWF den Vorjahreswert beim BIP von 11 Prozent im laufenden Jahr erneut überschreiten.

Eine Entwicklung, die nach Ansicht einiger Experten bis Ende 2007 dazu führt, dass die VR China Deutschland als drittgrößte Volkswirtschaft überholen wird. Wichtigster Wachstumsmotor ist dabei die Bauwirtschaft in all ihren Facetten. Nach Angaben des „National Bureau of Statistics of China“ (NBS) erreichten die erbrachten Bauleis-tungen im letzten Jahr einen Wert von 410,2 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Steige-rung gegenüber 2005 um 18,6 Prozent. Rund 20.000 Kilometer neu gebauter Auto-bahnen innerhalb des letzten Jahres sind nur ein typisches Beispiel dafür. Trotz konsequenter Konjunktur-Dämpfungsmaßnahmen wird Chinas Bauindustrie vermut-lich in den nächsten zwei Jahren jeweils um mehr als 20 Prozent expandieren. Die bauma China 2008, die vom 25. bis 28. November 2008 im Shanghai New Internati-onal Expo Centre (SNIEC) stattfindet, kann schon deshalb erneut mit einer hohen Akzeptanz der gesamten asiatischen Bauindustrie rechnen.

Indien wartet ebenfalls mit hohen Zuwachsraten auf
In Indien schuf die Baubranche mit einem BIP-Anteil von 6,7 Prozent im Finanzjahr 2005/06 bereits ideale Voraussetzungen für die Zukunft. Bis 2015 sollen insgesamt etwa 330 Mrd. US-Dollar in Baumaßnahmen an Brennpunkten im gesamten Land investiert werden. Vorrangig im Fokus steht der Straßen-, Flug- und Seehafenbau; aber auch Projekte zur Verbesserung der Strom- und Trinkwasserversorgung sowie die Schaffung von Wohnraum.

Nach Einschätzung der „Confederation of Indian Industries“ wird die Baubranche in den nächsten fünf Jahren im Durchschnitt jeweils um mindestens 10 Prozent wach-sen. Die mit weitem Abstand höchsten Investitionen fließen in den Straßenbau. Rund 10.000 Kilometer zweispurige Straßen und 20.000 Kilometer vierspurige Highways stehen als „Build-Operate-Transfer-Projekte“ auf der Wunschliste der indi-schen Regierung.

Positive Entwicklungstendenzen bei den Tigerstaaten
Die wirtschaftliche Entwicklung der „Asiatischen Tigerstaaten“ verläuft unterschied-lich. Singapur, das als Finanz- und Handelsplatz im unmittelbaren Wettbewerb zu Hongkong steht, hat nach der SARS-Krise im Jahre 2003 wieder deutliche Zuwäch-se beim BIP von jeweils mehr als 6 Prozent erreicht. Nach wie vor ist der Dienstleis-tungssektor mit einem Anteil von 67 Prozent am BIP der wichtigste Wirtschafts-zweig. Auf dem Bausektor investiert die Regierung primär in die Erweiterung des Flughafens, in den Ausbau des U-Bahn-Netzes sowie in den Bau eines neuen Großstadions.
Hongkong erwartet die Trendwende im Bausektor für 2008 und damit rechtzeitig vor Beginn der bauma China im November des Jahres. Ausländischen Firmen werden vor allem im Spezialtiefbau verstärkt Chancen eingeräumt.

Staatliche Infrastrukturprojekte beleben die Nachfrage spürbar
Neben den „kleinen Tigern“ gibt es inzwischen weitere Staaten, die an die wirtschaft-liche Entwicklung angekoppelt haben. In Indonesien wuchs die Bauwirtschaft nach vorsichtigen Schätzungen im vergangenen Jahr um etwa 7 bis 8 Prozent – zweistel-lige Werte sind für dieses Jahr prognostiziert. Vor allem bei Wohngebäuden sowie bei Infrastrukturprojekten werden die höchsten Steigerungsraten erwartet.
In Malaysia ruhen gemäß der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) alle Hoff-nungen auf dem 9. Malaysiaplan, der zahlreiche Projekte für die Bauwirtschaft bein-haltet. Vor allem der Tiefbau partizipiert durch eine Reihe neuer Infrastrukturprojek-te. Aber auch die Öl- und Gasindustrie sowie die öffentlichen Versorger erwarten vermehrte Investitionen.
Ähnlich wie in Malaysia sind auch auf den Philippinen für den Zeitraum von 2006 bis 2010 eine Reihe staatlicher Projekte für den Bausektor geplant. Insgesamt sollen etwa 1,7 Billionen philPeso in den Aus- und Aufbau der Infrastruktur fließen. Ferner wird eine Belebung des Bergbaus erwartet, woraus sich zahlreiche Aufträge für die Bauwirtschaft ergeben.
Für Thailand wird in den nächsten Jahren ein deutlicher Anstieg auf dem Bauma-schinensektor prognostiziert. Der Ausbau des Skytrain- und des Metronetzes sowie umfangreiche Straßenbaumaßnahmen und geplante Kraftwerksneubauten führen zu einer spürbaren Nachfragebelebung. Mobile Betonmischanlagen, Straßenfertiger, Asphaltfräsen sowie Krane stehen dabei ganz oben auf den Beschaffungslisten.

Die Nachfrage für Bau- und Baustoffmaschinen sowie für Baufahrzeuge und Bauge-räte im asiatischen Markt – allen voran in der VR China – boomt nach wie vor. Dies spiegelt sich auch bei der Entwicklung der bauma China wider. Alleine zwischen den beiden Messen 2004 und 2006 konnte die MMI, die Messe München International, rund 47 Prozent mehr Aussteller begrüßen und parallel dazu mit einer Besucher-steigerung von 60 Prozent aufwarten. Die 4. Internationale Fachmesse für Bau- und Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wird vom 25. bis 28. November 2008 im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) in China stattfinden

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.bauma-china.com

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBildergalerie Bauma 2007

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