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bauma 2013: Plattform der internationalen Bauwirtschaft

Bau- und Baustoffmaschinenbranche erwartet Wachstum

Das weltweit wachsende Bauvolumen bringt einen gewaltigen Bedarf an Betonwaren, Betonrohren und -schächten sowie Betonfertigteilen mit sich. Die Nachfrage setzt sich fort in Impulsen für die Anbieter von Maschinen und Anlagen, mit denen diese Elemente hergestellt werden.  Auf der bauma in München werden vom 15. bis 21. April 2013 Komplettanbieter und Komponenten-Spezialisten, Newcomer und Marktführer ihre neuesten Produkte aus Beton und anderen Baustoffen präsentieren.
 
Erwartetes Umsatzwachstum fünf Prozent
Für den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zählen Betonsteinmaschinen und Betonfertigteilanlagen zu den Produktsegmenten der Bau- und Baustoffmaschinenbranche, in denen in diesem Jahr mit einem Wachstum zu rechnen ist. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent - sowohl bei den Baustoff-, als auch bei den Baumaschinen.
 
Emerging Markets mit Nachholbedarf
Auch international ist Bewegung im Markt. Das Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) Weimar hat in einer aktuellen Umfrage unter ausgewählten deutschen Baustoffmaschinenherstellern ermittelt, dass vor allem auf den internationalen Märkten steigende Umsätze erwartet werden. Speziell in den Emerging Markets, wie zum Beispiel in China, Indien, einigen osteuropäischen Staaten und den ehemaligen Sowjetrepubliken, bestehe enormer Nachholbedarf. Gefragt sind laut der Unternehmensumfrage vor allem komplette Fertigungsanlagen, bei denen gleich auch das Fertigungs-Know-how und die Serviceleistungen mitgeliefert werden.
 
Betonfertigteile für Indien und Singapur
So hat zum Beispiel die Firma Vollert Anlagenbau aus Weinsberg die nach eigenen Angaben erste moderne Palettenumlaufanlage Indiens geliefert. Das Bauunternehmen Precast India Infrastructures produziert damit im westindischen Pune stündlich bis zu 120 Quadratmeter Massivwände sowie Massiv- und Elementdecken für die boomende Bauwirtschaft des Subkontinents.
Ebenfalls mit Technologie „made in Germany“ ging im Mai 2012 das erste vollautomatisierte Betonfertigteilwerk Singapurs in Betrieb. Die Anlage unterstützt den wirtschaftlich wachsenden Inselstaat bei der hohen Nachfrage nach Wohnungs- und Industriebauten. Wesentliche Komponenten der Anlage lieferte neben Vollert Anlagenbau das Unternehmen Weckenmann Anlagentechnik aus Dormettingen.
 
Mehr Porenbeton in der Ukraine
Ein beispielhaftes Projekt aus der Region der ehemaligen Sowjetrepubliken ist die im März dieses Jahres abgeschlossene Erweiterung eines Porenbetonwerks in der Ukraine. Der Anlagenhersteller Masa aus Porta Westfalica hat die Tagesproduktion der Fabrik in Dnepropetrovsk von bisher 1.000  auf 1.400 Kubikmeter ausgedehnt.
 
Wetcast-Verfahren aussichtsreich
In Punkto neuer Technologien zeigt die IAB-Umfrage ein allgemein steigendes Marktinteresse an Wetcast-Produktionsverfahren. Hierbei wird gießfähiger Beton in flexible Spezialformen mit strukturierten Innenseiten gegossen. Die Innenflächen der Formen geben ihre Muster beim Aushärten exakt an die Betonoberfläche ab. So lassen sich qualitativ hochwertige Produkte mit individuellem Erscheinungsbild herstellen.
 
Weitere Informationen unter www.bauma.de

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