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Auf den Punkt gebracht: WeedMaster M und eM als 3-P-Lösung für Schlepper

Mit zwei Modellen des niederländischen Spezialisten für Heißwasserhochdrucktechnologie und chemiefreie Wildkrautbeseitigung, Waterkracht, kann nun auch vom Schlepper aus dem Unkraut der Garaus gemacht werden. An- und Abbau erfolgen dabei simpel und schnell.

Traktoren und Schlepper sind aus dem Fuhrpark von Bauhöfen und Straßenmeistereien kaum wegzudenken. Denn diese leistungsstarken Maschinen lassen sich ebenfalls für die unterschiedlichsten Aufgabenfelder einsetzen. Das weiß auch das niederländische Unternehmen Waterkracht, der Spezialist in Sachen Heißwasserhochdrucktechnologie und chemiefreier Wildkrautbekämpfung, und bietet deshalb seinen WeedMaster M sowie das elektrische Pendant, den WeedMaster eM, jetzt auch als 3-Punkt-Lösung für Schlepper an. Einzige Voraussetzung: Der Schlepper muss mindestens ein Gewicht von 1,2 Tonnen tragen können.

Die Aufbauweise ist dabei recht simpel: Am Rahmen der 3-Punkt-Aufhängung an der Front des Schleppers wird eine Unkrautdüse mit einer Arbeitsbreite von 300 mm und einem Gewicht von rund 35 kg befestigt. Für eine perfekte Justierung am Fahrbahnrand kann die Unkrautdüse über die Bedienung im Fahrerhaus hydraulisch bis zu 750 mm nach rechts verschoben werden.

Zwei Kunststoff-Wassertanks mit jeweils 325 Liter Fassungsvermögen

Das Kernstück des Wildkrautbekämpfungsgeräts WeedMaster M sitzt auf einem Schlepperrahmen, der am Heck der Maschine eingehängt wird. Wie bei der Kompaktversion bekannt, verfügt das Modell über einen robusten Honda GX-Motor mit Elektrostart. Ausgestattet mit der Kochend-Heißwasser-Technik schafft der WeedMaster M eine Leistung von 11 l/min, bei einem maximalen Arbeitsleistungsdruck von 50 bar. Als 3-Punkt-Lösung besitzt das Gerät rechts und links zwei blaue Kunststoff-Wassertanks mit jeweils 325 Liter Fassungsvermögen. Durch das in den Tanks integrierte Schauglas hat der Anwender stets die noch vorhandene Wassermenge im Blick. Beim Befüllen verhindert ein Wasserfeinfilter mit Kupplung, dass Sand oder andere Rückstände im Wasser in das System gelangen und dort Leitungen oder Düsen verstopfen. Über einen sechs Meter langen Anschlussschlauch wird der WeedMaster M mit dem Frontanbau verbunden – die Montage erfolgt dabei ganz einfach über Schnellkupplungsanschlüsse. Mithilfe eines 12-V-Magnetventils, das an der Front zum Einsatz kommt, kann über einen Schaltkasten im Fahrerhaus die Wasserzufuhr zur Unkrautdüse ganz einfach ein- oder abgeschaltet werden. Durch die im WeedMaster M integrierte Schlauchhaspel kann zusätzlich im händischen Einsatz mit der Wildkrautlanze dem störenden Grün der Garaus gemachen werden. Dazu muss nur der in der Maschine angebrachte Kugelhahn betätigt werden.


Dasselbe Prinzip gilt auch für den umweltfreundlichen WeedMaster eM, der als Kompaktversion im vergangenen Jahr auf der demopark in Eisenach seine Premiere feierte. Beim neuen Elektromodell findet sich anstelle eines Honda-Motors ein Elektromotor, bestehend aus zwei Batteriepacks mit jeweils 48 Volt, mit dessen Hilfe die Heißwasseranlage angetrieben wird. Hierbei wird mit einem Arbeitsleistungsdruck von 50 bar bei einer Wasserfördermenge von 8 l/min gearbeitet. Die zwei in Schächten eingebauten Batterien lassen sich problemlos separat entnehmen und gegen aufgeladene Ersatzakkus tauschen. Sie können aber auch mithilfe der internen Ladevorrichtung der Maschine über einen externen Stecker wieder aufgefüllt werden. Die Temperaturregelung passiert beim WeedMaster eM über die Drehzahl, was ein noch besseres Erreichen der konstanten 99 Grad Wassertemperatur ermöglicht – diese wird benötigt, um die Zellstruktur der Pflanze so zu zerstören, das sie abstirbt.

Schneller Auf- sowie Abbau des WeedMaster M und eM

Die neue 3-Punkt-Lösung verfügt außerdem bei beiden Modellen über eine Halterung für eine Hochdruck- und Wildkrautlanze. Für das Einhalten der Verkehrssicherheit ist die Schlepper-Variante mit 12-V-Rückleuchten mit einem siebenpoligen Stecker ausgestattet. Das Gesamtgewicht an Front und Heck beträgt so im Ganzen rund 1,2 Tonnen. Dabei lässt sich die Konstruktion aber sehr leicht und vor allem schnell händisch an- und auch wieder abmontiert. So steht der Schlepper in kürzester Zeit wieder für neue Einsatzbereiche bereit.

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