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Arbeiten mit Motorsägen

- Nach § 36 Abs. 1 Unfallverhütungsvorschrift (UVV) Allgemeine Vorschriften (GUV) sind Arbeiten mit Motorsägen gefährliche Arbeiten. Sie dürfen nur von geeigneten Personen, denen die damit verbundenen Gefahren bekannt sind, ausgeführt werden. - Dies umfaßt eine fachliche Eignung (Kenntnisse über Funktion und Arbeitsweise der Motorsäge, praktische Übungen unter Anleitung Fachkundiger, Kenntnisse über Unfallgefahren und Sicherheitsbestimmungen) und eine körperliche Eignung (nicht geeignet sind insbesondere Schwerhörige, Personen mit unausgeglichener Kurzsichtigkeit, Jugendliche bis 18 Jahre, ausgenommen Jugendliche über 15 Jahre unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke der Ausbildung).

- Umgang mit Motorsägen folgende zusätzliche spezielle persönliche Schutzausrüstung

Anordnung vom April 1988 (§ 17 Abs. 2 Sozialgesetzbuch VII) zur Abwendung besonderer Unfallgefahren beim Umgang mit Motorsägen zu tragen: - Gesichtsschutz (z. B. Helmvisier) - Gehörschutz (z. B. Gehörschutzstöpsel) - Hosen oder Beinlinge mit geprüften rundumlaufenden Schnittschutzeinlagen (bei Neuanschaffungen sind Hosen mit Schnittschutzeinlagen zu bevorzugen.)

- Besonders angepaßt für den Umgang mit der Motorsäge ist die Kombination aus Waldarbeiterhelm (Schutzhelm mit integriertem Gesichts und Gehörschutz), Schnittschutzhose und Sicherheitsstiefel mit Schnittschutz nach § 4 Abs. 3 UVV Forsten. (GUV 1.13). Diese Kombination ist aufgrund ihrer optimierten Schutzwirkung (Gesichtsschutz kann nicht beschlagen, Gehörschutz direkt am Helm, optimierter Schutz des Fußes),durchzuführen.

- Arbeiten, die nicht unmittelbar der Gefahrenbeseitigung dienen, sind den Waldfacharbeitern zu überlassen, die auch bei besonders gefährlichen Arbeiten herangezogen werden sollten.

Hier finden Sie unser Seminarangebot zu: Sicherer Umgang mit Motorsägen:

http://www.diemer-ing.de/seminare/as_02_05.htm

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