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Anschaffung von Gartenbau-Technik

Erst mieten und testen, dann kaufen

Auf der Suche nach einer Lösung, mit der sich Baumstubben und Wurzelwerk einfach aus dem Boden entfernen lassen, erfuhr Christian Steiner, Inhaber der Steiner & Hürlimann AG mit Sitz in Freudwil (CH), vom Baggeranbaugerät Wurzelratte. Nachdem er das Rodungswerkzeug gemietet und erfolgreich einem Praxistest unterzogen hatte, entschloss er sich zum Kauf und kann nun Rodungsarbeiten selbst durchführen, anstatt sie wie bisher an Unterauftragnehmer zu vergeben.

Christian Steiner muss bei seinen Gartenbau-Aufträgen pro Jahr grob geschätzt 20 bis 30 Wurzelstubben entfernen. Mangels eigener Rodungstechnik hat er dafür in der Vergangenheit Fräsdienste beauftragt. Als er von einem Anwender auf die Wurzelratte aufmerksam gemacht wurde, die er an seinem 1,7-Tonnen-Bagger einsetzen kann, entschied er sich, dieses Spezialwerkzeug zu testen. „Ich wollte erst einmal sehen, was die Wurzelratte kann“, berichtet Steiner. „Wir sind schließlich ein Kleinbetrieb und überlegen uns vor Anschaffungen sehr genau, ob sich das lohnt.“ Die Wurzelratte ist in der Schweiz bei der Baurent AG (Effretikon) erhältlich – und zwar sowohl zur Miete als auch zum Kauf. Bei verschiedenen Rodungseinsätzen für Privatkunden und Kommunen lernte Steiner während der Testphase deren Stärken kennen, sodass er sich anschließend zum Kauf einer eigenen entschied. Das Anbaugerät gibt es in unterschiedlichen Größen, für seinen Minibagger passt die W2.

Seit dem Kauf des Spezialwerkzeugs spart der Gartenbau-Techniker bei Rodungsaufträgen nicht nur die Umwege zur Mietstelle, sondern ist überhaupt in der Lage, sämtliche Rodungen selbst zu erledigen, die mit seinem Minibagger machbar sind. „Haben wir bei einem umfangreicheren Auftrag einen größeren Mietbagger im Einsatz, ist auch schnell eine passende Wurzelratte dazu gemietet, um große Stubben zu entfernen“, so Steiner. Von Vorteil sei für ihn bei dieser Rodungsmethode, dass die Wurzelholz-Stücke nach dem Roden nicht mehr mit der Kulturerde vermischt sind: „Früher mussten wir das ganze Gemisch, das der Fräsdienst hinterlassen hatte, wegschaffen und entsorgen. Jetzt haben wir saubere Holzstücke, die anschließend kompostiert werden.“ Zudem lassen sich Wurzelreste im Boden gründlich entfernen, während beim Fräsen die Stubben nur bis etwa 40 Zentimeter unter Flur erreicht wurden. „Wenn verbleibende Wurzeln mit der Zeit verrotten, kann sich der Boden senken. Mit der Wurzelratte passiert das nicht, weil wir viel gründlicher roden und auch Wurzelreste aus dem Boden ziehen können“, erklärt der Gartenbau-Techniker. Da dennoch weniger Aushub entsteht, muss nach dem Roden auch weniger Kulturerde ersetzt werden. Zwar hängt die Menge vom konkreten Projekt und der Situation ab, Steiner schätzt aber, dass sich beim Roden mit der Wurzelratte die Ersatzmenge etwa um die Hälfte reduzieren lasse.

Weitere Einsatzgebiete abseits von Rodungen

Steiner hat die Wurzelratte zwischenzeitlich nicht nur für Rodungsarbeiten eingesetzt, sondern das Werkzeug auch in anderen Situationen genutzt, etwa um Eisenbahnschwellen zu entfernen. Anstatt die Holzschwellen an Ketten anzuhängen und wegzuschleppen, zog Steiner die Schwellen mit dem Rodungswerkzeug heraus. Zudem kommt die Wurzelratte zum Einsatz, wenn Bodenlockerungen notwendig sind, entweder an einer Rodungsstelle, um die Nachpflanzung vorzubereiten, aber auch um größere Flächen aufzulockern. Steiners abschließendes Urteil: „Wenn wir die Wurzelratte nur beim Fachhändler gesehen hätten und ohne sie zu testen, hätten wir die Wurzelratte sicherlich nicht angeschafft – und jetzt sind wir froh, dass wir sie haben.“

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