Baumaschinen

13. April 2018

Ammann entwickelt seinen Minifertiger weiter

Ammann entwickelt seinen Minifertiger weiter

Der neue Minifertiger AFW 150-2 ist der Espresso unter den Ammann-Fertigern und die Lösung von Ammann für den schmalen oder räumlich beengten, maschinellen Asphalteinbau.

250 mm sind das Argument des neuen Radfertigers AFW 150-2 von Ammann. Diese minimale Einbaubreite wird durch Reduzierbleche ermöglicht. Es handelt sich hier um ein Nachfolgemodell des AFW 150.

Er ist überall dort die ideale Lösung, wo es größeren Fertigern zu eng wird und bislang nur Handarbeit angesagt war. Dazu zählen zum Beispiel Asphaltarbeiten und Ausbesserungen an Gehwegen, das Schließen der Asphaltdecke nach Leitungsarbeiten oder Bereiche, wo Straßenschilder, Baumbestand oder enge Kurven eine Wendigkeit voraussetzen. Mit diesem Minifertiger kann auch dort ein maschineller Einbau gewährleistet werden.

Einbau im Kleinen wie bei den Großen

Vor Ort unterscheidet sich der Einbau mit dem Minifertiger kaum von dem der großen Fertiger. Ein Kompaktradlader reicht zur Befüllung der fest installierten Mulde mit dem Mischgut bereits aus. Es folgt das Auftragen der Asphaltdecke. Ein Kratzkettenförderer, ein verbesserter Mengenteiler und der erhöhte Durchmesser von 120 mm der Förderschnecke gewährleisten einen kontinuierlichen und gleichmäßigen Materialfluss.

Anders als bei seinen großen Kollegen kann man diesen Minifertiger ganz bequem auf einem Anhänger zu fast jedem Einsatzort transportieren. Besonders auch dorthin, wo andere Asphaltfertiger zu sperrig sind.

Auf beengte Baustellen abgestimmt

Gerade wenn wenig Platz vorhanden ist, sind ausgeklügelte Arbeitsprozesse entscheidend. Der überarbeitete Fahrerstand wurde auf intuitive Bedienbarkeit hin verbessert. Außerdem wurde durch die hydraulisch ausfahrbaren Seitenteile der Bohle der Materialfluss verbessert. So ist es auch möglich, den Einbau auf eine Seite der Maschine zu begrenzen – und bei Bedarf jederzeit sauber die Materialzufuhr zu unterbrechen.

Neu ist die Steuerung der Materialverteilung, die nun über zwei mechanische Hebel von der Bedienplattform aus eingestellt werden kann. Die Einbaubreite kann durch 2mal 175 mm große Verbreiterungen zwischen den Klassenbesten 250 mm auf maximal 1650 mm vergrößert werden.


Asphalteinbau auch rund um Hindernisse

Selbst bei großen Straßenarbeiten muss mitunter ein Hindernisparcours absolviert werden: Straßenlaternen und Schilder wollen umfahren, Kurven gemeistert werden, will man an diesen Stellen nicht per Hand einbauen. Zwei Hinterräder sorgen für den Antrieb, während das lenkende Vorderrad enge Wendekreise ermöglicht. Der Antrieb durch einen starken, luftgekühlten Hatz-Dieselmotor mit Hinterradantrieb bewältigt auch Steigungen. Soliderer Halt auf größeren Steigungen kann durch zusätzlichen Anbau eines zweiten Antriebsrads auf jeder Seite (Zwillingsbereifung) erreicht werden.

www.ammann-group.com

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