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Aebi Schmidt Holding mit konstantem Gruppenumsatz

Die Aebi Schmidt kann einen konstanten Gruppenumsatz vorweisen: 2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit Sitz in Bussnang 471 Millionen Franken. Der Umsatz liegt somit etwa auf gleicher Höhe wie im Vorjahr.

Die Aebi Schmidt Holding (ASH) mit Sitz in Bussnang hat 2008 einen Umsatz von 471 Millionen erwirtschaftet. 2007 war die ASH auf rund 376 Millionen Franken Umsatz gekommen - allerdings war darin die Schmidt AG nur mit dem Umsatz von neun Monaten berücksichtigt.

Wie die ASH am Dienstag mitteilte, blieb der Gruppenumsatz auf dem Niveau des Jahres 2007, wenn der Schmidt-Anteil aufs ganze Jahr hochgerechnet wird.

2007 war die Fusion des Schweizer Landmaschinen-Hersteller Aebi mit dem deutschen Hersteller von Strassenreinigungs-Maschinen Schmidt beschlossen worden. In Kraft trat sie aber erst ein Jahr später.

Schmidt hatte 2006 einen Umsatz von rund 360 Millionen Franken erzielt, Aebi war auf rund 100 Millionen Franken gekommen. Aebi war 2006 vom Thurgauer Unternehmer Peter Spuhler als Mehrheitsaktionär übernommen worden. Die in St. Blasien (Schwarzwald) ansässige deutsche Schmidt AG war 2007 dazu gekommen.

Verkauf und Service zusammengelegt

Laut Communiqué vom Dienstag sind 2008 die Strukturen innerhalb der ASH verändert worden: Verkauf und Service der beiden Unternehmen wurden zusammengelegt, während die Produktionen weiterhin eigenständig arbeiten.

Dass der Umsatz 2008 etwa auf gleicher Höhe liege wie im Vorjahr sei vor allem Grossaufträgen von Flughafenbetreibern zu verdanken. Die ASH produziert Kehr-, Schneeräumungs- und Enteisungsgeräte für Landebahnen, Strassen und Wege.

Weniger Schneeräumungs-, mehr Kehrmaschinen

Erfreulich habe sich auch das Servicegeschäft entwickelt, erklärte die ASH. Der Umsatz bei den Landwirtschafts- und Kommunalfahrzeugen sei konstant geblieben. Der Absatz von Winterdienstprodukten sei 2008 leicht rückläufig gewesen, wohingegegen bei den Kompaktkehrmaschinen Marktanteile wettgemacht worden seien.

2009 solle nicht nur der bereits begonnene Neubau in Burgdorf bezogen, es solle auch in Deutschland, in den Niederlanden und in Polen investiert werden, steht in der ASH-Mitteilung. Ziel sei es, die Abhängigkeit von Zulieferern zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen. Arbeitsplätze sollen nicht abgebaut werden.

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