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57. NordBau ausgebucht - Nordeuropas größte Bau-Kompaktmesse auf Erfolgskurs

Die NordBau – Nordeuropas größte Kompaktmesse des Bauens – ruft wie in jedem Jahr wieder im September (06. bis 11.09. 2012) die Baufachleute nach Neumünster.

Über die Vorbereitungen auf die kommenden Messetage informierten vor kurzem Dirk Iwersen, Geschäftsführer der Holstenhallen GmbH, und Messechef Wolfgerd Jansch.

Herr Iwersen, Sie als oberster Veranstaltungschef für die Holstenhallen in Neumünster bezeichne-ten in einem Gespräch die NordBau als „Magnet für die gesamte Baubranche Nordeuropas“. Wie begründen Sie das?
Iwersen: Die Entwicklung der NordBau zum Treffpunkt der nordeuropäischen Baufachwelt hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt. Neben Besuchern aus Skandinavien kommen immer mehr Interes-senten aus Nordosteuropa. Darunter war im vergangenen Jahr auch der Bauminister aus Kaliningrad, Evgenij Morosow, mit einer Delegation, die sich zwei Tage lang über moderne Baustoffe und leistungs-starke Maschinen informierte. Ich bin sicher, dass das Interesse aus dieser Region für unsere Messe künftig noch zunimmt.
Gleiches gilt für die Norddeutschen Bundesländer. Die Zahl der Fachbesucher aus den entfernteren Re-gionen der „Nordhälfte Deutschlands“ nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Jansch: Die NordBau bietet in Neumünster – wie in jedem Jahr – die Basis für eine Messe mit besonderer Atmosphäre und zum „Wohlfühlen". Der Slogan „Hier redet man miteinander“ ist bereits zu einem Schlagwort in der bundesweiten Presselandschaft geworden. Dafür lohnt es sich immer wieder, als Gastgeber die notwenigen Voraussetzungen zu schaffen.

Apropos Besucher – Was erwarten Sie „zahlenmäßig“ von der 57. Leistungsschau?

Iwersen: Herr Jansch hat ja bereits den Faktor „Wohlfühlen“ genannt, der, wenn man so will, mit einer erfolgreichen Messe einhergeht. Aussteller- oder Besucherrekorde sind für mich zweitrangig. Wichtig ist, dass Neumünster ein erfolgreicher Messeplatz bleibt. Da die Ausstellungsfläche bereits seit Monaten ausgebucht ist, gehe ich von einer ähnlichen Statistik wie 2011 aus. Mehr als 900 Aussteller aus dem In- und Ausland werden die nordeuropäische Leistungsschau im September nutzen, um ihre Exponate vor¬zustellen. Auf 69 000 Quadratmetern im Freigelände und auf über 20 000 Quadratmetern Hallenfläche erwarten wir wiederum rund 70 000 Besucher.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt die Messe 2012?

Iwersen: Bauen und Renovieren unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes und der damit verbunde-nen Energietechnik spielen eine große Rolle. Darin sehe ich auch eine neue Qualität der handwerklichen Kompetenz nicht nur bei den Fachbesuchern, sondern vor allem bei privaten Bauherren. Zum Beispiel legt die jüngere Generation unter ihnen großen Wert auf gesundes und behagliches Wohnen in den eige¬nen vier Wänden. Das gilt für Neubau oder Bauen im Bestand gleichermaßen. Das Interesse an den und das Wissen über die dazu notwendigen Baumaterialien hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Neben Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung kommen immer mehr gesundheitliche Aspekte bei der Wahl des Baustoffes zum Tragen. Darauf sind die Aussteller eingestellt.

Die Baumaschinen, Kommunal- und Nutzfahrzeuge nehmen wieder eine große Fläche in Anspruch...

Jansch: Die Nachfrage nach Flächen im Freigelände ist ungebrochen. Interessant wird es sein, wie es den Baumaschinenherstellern gelungen ist, die Emissionsrichtlinien für neue Maschinengenerationen umzusetzen. Besucher und Kunden an den Messeständen erwarten nicht nur einzelne neue Maschinen, sondern neue Generationen von leistungsfähiger und umweltfreundlicher Technik. Auch die Nutzfahrzeuge werden wieder zum Messebild gehören – ein Ausstellungsteil, der für die Besucher und Aussteller immer wichtiger geworden ist.

Würden sie ein Topthema aus der Vielfalt der Messeangebote hervorheben?

Iwersen: Die Bauindustrie und Bauwirtschaftliche Verbände werden zusammen mit der Messe diesmal ein für die gesamte Baubranche übergreifendes Thema noch mehr als bisher in den Blickpunkt des Messegeschehens stellen. Mit „Faszination Bauberufe“ wird jungen Leuten die Möglichkeit gegeben, sich für eine Branche zu interessieren, die dringend Nachwuchs benötigt. Den Schülern und Jugendlichen sollen die Bauberufe, aktuelle und neue Berufsfelder näher gebracht werden. Die Zeit des Steineschleppens und Mörtelrührens ist längst vorbei. Anspruchsvolle Baumaschinentechnik und hoch-wertige Baumaterialien erfordern umfassende Kenntnisse im täglichen Arbeitsprozess. In Vorbereitung der NordBau werden wir auf diese Aktion noch näher eingehen. Ich bin mir sicher, dass wir auch künftige Messen nutzen werden, um die Werbetrommel für die Bauberufe kräftig zu rühren.

Bekannt ist die NordBau auch durch ihre zahlreichen Veranstaltungen und Sonderthemen ...

Jansch: Wie in jedem Jahr begleiten rund 40 Fachtagungen und Symposien das Messegeschehen in Neumünster. Dazu laufen bereits intensive Vorbereitungen und Abstimmungsgespräche, wie beispiels-weise für die sehr erfolgreichen Kanalsanierungstage. Aber auch Sonderschauen wie „IT am Bau“, „Hightech bauen – im Netzwerk mit starken Partnern“, die besondere Messehalle „Lebensräume gestal-ten“, der Informationsstand „Clever bauen – clever finanzieren“ oder der Treffpunkt für die Experten des Straßenbaus werden das Messeprogramm noch interessanter machen.

www.nordbau.de

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